Dungeons and Dragons & Das Schwarze Auge in Ulm
 
[01.10.20] Session 30 – Das Klaffende Portal und seine Hauptattraktion

[01.10.20] Session 30 – Das Klaffende Portal und seine Hauptattraktion

°24. Tarsahk°

Am nächsten Morgen begaben sich die Helden zu ihrem Nachbarn. Einer der so viele Bücher gelesen hatte wie der alte Bücherdrache Rishaal konnte doch auch noch mehr über diese Cassalanters wissen. Sie gaben den Bauarbeitern noch die Anweisungen, wie sie mit dem Bau des Trollschädelanwesens weiter verfahren sollten. Um die Taverne konnten sich die Helden auch später kümmern, ihnen lag noch die Begegnung mit dem Seelenwächter im Magen. Eilig machten sie ich auf, um dem Besitzer des Ladens Buchwurms Schätze einen Besuch abzustatten und ihm auf den Zahn zu fühlen. Der alte Mann sprach redselig über alles was er wusste, immerhin konnte er die Gruppe gut leiden. Er erzählte von den Cassalanters, welche einen prächtigen Sitz in Waterdeep besaßen, sie seien eine noble Familie die viele Wohltätigkeitsorganisationen unterstützen. Die Dame des Hauses Amalia ist nach seiner Erzählung eine Magiekundige und besuche gerne mal seinen bescheidenen Laden. Sie fragten ihn noch darüber aus, ob er etwas über den „Stein von Golorr“ wusste. Da konnte der alte Mann nur schwärmen. Er dachte schon öfter über dieses Gerücht nach. Aber ein selbstdenkender Stein, mit einem eigenen Willen, konnte er sich nicht vorstellen. Natürlich wäre so etwas mit der richtigen Magie möglich, aber dann müsste der Stein aus etwas anderem als normalem Felsgestein bestehen. Vielleicht ja aus Meteoritengestein?

Nach dem Gespräch begaben sie sich zur Taverne, im Klaffenden Portal hatten sie noch reservierte Zimmer die sie abbestellen wollten, außerdem hatte Jobo noch eine eigene Angelegenheit, um die er sich kümmern musste.

Neue Aufträge – Neue Gefahren

im Klaffenden Portal angekommen trennte sich Jobo geschickt von der Gruppe und begab sich zu der Person von der er vermutete, eine Nachricht erhalten zu haben. Das Pergament mit dem Zeichen der Zhentarim trug er dabei bei sich und erhielt damit Zutritt zu einem Zimmer im oberen Bereich der Taverne. In dem Zimmer angekommen, wurde er von dem Meister der Gelegenheiten und Verhandlungen der Gilde empfangen, Davil Sternenlied. Dort bekam er den Auftrag, sich um einen Drow namens Soluun Xibrindas der Bregan D’aerthe zu kümmern, der im Hafenviertel Unruhe verbreitete. Dieser schien im Hafen Elfen und Halbelfen zu töten. Der letzte Fall ereignete sich an der Maultierschädel-Taverne. Jobo willigte ein und begab sich dann zu den anderen.

In der Zwischenzeit wendete sich Jalester Silbermähne, ein Mitglied des Rats der Grafen, an Sora und Flint. Ihn erreichten beunruhigende Berichte, vom Ankommen eines roten Magiers namens Esloon Bezant aus Thai. Einigen Berichten zu folge schienen die Zhentarim ihn für ein Abkommen eingeladen zu haben. Der Rat der Grafen möchte, dass die beiden sich darum kümmern, dass dieses Abkommen nicht zu Stande kommt.

Die Gruppe ließ den Tag ausklingen, bezahlten ihre Rechnungen und begaben sich am nächsten Morgen erneut in de Taverne um nun letzten Endes in den Undermountain zu steigen. Ihr Ziel: Schädelhafen.

Der erste Blick in den Undermountain

°25. Tarsahk°

Mit einem Grinsen ließ der Tavernenwirt Durnan die Gruppe mit Hilfe der Seilwinde in den Undermountain fahren. Der Aufzug brachte die Gruppe bis zum Grund des Schachts.

Schon hier bemerkten sie, dass der Undermountain viele Gefahren bergen würde. Im ersten Raum wurden sie von zerbrochenen und blutigen Schilden begrüßt, welche abstrakt an die Wand gehängt wurden. Auf einem Schild ragte eine blutige Innschrift, vielleicht von einem verlorenen Abenteurer? Welche besagte „Jenseits des Säulenwaldes wartet der wahnsinnige Magier, er wirkt seine Zauber hinter Magischen Wänden“. Dennoch ging die Gruppe weiter. Im ersten Gang wartete ein Skelett eines Kenku. Sein verzogener und beinahe zerfallener Körper zeigte auf eine der grotesken Figuren, die in die Wand eingearbeitet waren. Das Skelett deutete auf einen Nalfeshni-Dämon, laut Flint sind das sehr gerissene und intellektuelle Dämonen, die auf die Schwächen ihres Gegners abzielen und Humanoide fressen.