Dungeons and Dragons & Das Schwarze Auge in Ulm
 
[13.10.20] Session 32 – Das Verließ des Wahnsinnigen Magiers I. Ebene Teil 2

[13.10.20] Session 32 – Das Verließ des Wahnsinnigen Magiers I. Ebene Teil 2

°25. Tarsahk°

Nach dem die Gruppe, immer noch verblüfft über den Zauber von Saladir, die Wände nach Geheimgängen absuchte, wurden sie tatsächlich fündig. Flint öffnete eine Zwergentüre, die kaum sichtbar in einer Wand eingelassen wurde. Kaum hatte er die Tür geöffnet, wurde die Gruppe von dem wilden und unruhigen Fiepen von Ratten begrüßt. Als sie sich der Quelle des Geräusches näherten, fanden sie einen größeren Raum, in dem auf einem steinernen alten Thron eine Werratte saß. Er beobachtete gelangweilt die wuselnden und quiekenden Riesenratten zu seinen Füßen.

Gelangweilt sah er sie an und seine Miene erhellte sich langsam. Er begrüßte sie und die Gruppe erstarrte, sie hatten nicht erwartet, dass diese große Ratte mit ihnen reden würde. Sie hörten sich an, was die Ratte ihnen für einen Vorschlag zu machen hatte. Er stellte sich als König der Ratten Flindol Greeth vor. Er selbst ist hier mit einer Aufgabe betraut worden. Der Xanathar hatte ihm die Aufgabe anvertraut, sich um einen Stamm Goblinoiden in der nächsten Ebene zu kümmern. Der Stamm betreibt einen Untergrundmarkt auf der nächsten Ebene, welcher unerwünschte Abenteurer anzieht und die Ausbreitung der Xanathar-Gilde im Undermountain verhindert. Die Werratte bot den Helden einen magischen Gegenstand als Belohnung an, sollten sie dieses Problem für ihn erledigen können. Er gab ihnen noch auf den Weg, dass einige der Goblinoiden ihrem Anführer nicht vertrauen würden. Der Anführer des Untergrundmaktes ist kein Goblinoide, weswegen er sich nicht auf der kompletten Loyalität seines Stammes ausruhen kann. Einige seiner Wachen durchstreifen den Markt um Unruhestifter auszuschalten. Auf die Nachfrage nach Schädelhafen erklärte er nur, dass sie den Hafen erreichen könnten, wenn sie die Ebene mit dem Sargauth-Fluss finden. Weiterhin warnte er sie vor einem Außenposten der Xanathar-Gilde auf der nächsten Ebene.

Die Gruppe willigte ein, sich das Problem zumindest einmal anzuschauen. Als sie den Rattenkönig verließen, entdeckten sie weiter Geheimgänge. In einem wütete ein Wasserelementar. Sie besiegten ihn, doch was er hier bewachen sollte erkannten sie nicht. Doch stellten sie fest, dass hier ein Guter Platz war, um eine längere Rast zu machen und den angespannten Gliedern ein wenig Ruhe zu gönnen.

°25. Tarsahk+1x lange Rast°

Nach einer unangenehmen und unruhigen Nacht, machte die Gruppe sich auf den Weg die restliche Ebene zu erkunden und stieß dabei auf eine weitere Gruppe Goblins, die einen natürlichen Höhleneingang zu bewachen schienen. Sie machten auch mit diesen kurzen Prozess. Beim Untersuchen der Schlafstätte der Goblins, stach ihnen ein Obelisk ins Auge, durch einige Handabdrücke erkannte Sora, dass die Goblins hier eventuell ein Ritual oder ähnliches vollzogen. Sie strich über den Obelisken und in ihrem Kopf hallte eine Stimme wider. Sie sagte „Ich richte mein Auge auf die Zukunft und sehe in der deinen einen gefährlichen Abstieg. Südlich von hier, hinter einem geheimen Durchgang, wartet der zweiköpfige König. Schau zu seiner Linken. Dort wirst du den Pfad sehen, den einzuschlagen dein Schicksal ist“. Erschrocken zog sie ihre Hand zurück und teilte ihren Freunden mit, was sie eben erlebt hatte. Fürs Erste legten sie ihre Bedenken auf die Seite, denn irgendetwas war in diesem Gang, was die Goblins bewachten.

Jobo schlich sich durch den Gang und entdeckte schnell, dass es sich hier um ein Nest voller Gricks handeln musste. Durch eine List mit den toten Körpern der Goblins, bezwangen sie die ersten beiden Gricks und zogen weiter durch den natürlichen Höhlengang. Einige Meter weiter fanden sie auch schon das Nest der Gricks, in dem viele kleine Ungeheuer ihr Unwesen trieben. Bis sie plötzlich eine Stimme aus einer Tür hörten. Irgendjemand hatte sich hier wohl versteckt und kam nicht mehr weg. Im Handumdrehen erledigten sie die kleinen Gricks und befreiten den Menschen. Er stellte sich ihnen als Kelim das Wiesel vor und erzählte davon, dass er sich von seiner Abenteurergruppe getrennt hatte und jetzt hier festgesetzt war. Als Dank für seine Rettung überreichte er ein Zauberbuch, was er gefunden hatte. Der Rest seiner Gruppe war ihm egal, er wollte nur noch an die Oberfläche.

Nach dem sich der Verlorene verabschiedete, erkundeten sie weiter die Höhle und stießen auf einen skurril wirkenden Raum. An der Decke hing, wie auf den Kopf gestellt ein Thron auf dem die mumifizierte Leiche eines Minotaurus saß. Seine Axt lag am Boden des Raumes. Doch Vorsicht war geboten, denn ein großer Alpha-Grick, wahrscheinlich der Anführer des Nestes, schlief auf der anderen Seite des Raumes. Unvorsichtig wie sie waren, weckten sie ihn auf. Der Alpha-Grick lieferte ihnen einen schweren Kampf, wobei er Saladir direkt am Anfang des Kampfes ausgeknockt hatte. Das bewies den Abenteurern, dass sie diesen verwunschenen Ort, an dem sie gelandet waren, nicht mit leichter Schulter hinnehmen konnten. Der erschwerte Kampf zog sich dahin wie eine Ewigkeit. Doch auch dieser Zähe Krieger erlag schließlich seinen Wunden.
Nach dem sie sich ihren Wunden hingaben, beschloss Sora sich der Mumie an der Decke anzunehmen. Jetzt wo sie die Decke genauer betrachteten, bemerkte die Gruppe, dass die Schwerkraft in diesem Raum ungefähr ab der Hälfte umgekehrt wurde. Sora kletterte die Wand hinauf und wurde von einer starken magischen Energie an die Decke gedrückt. Als sie sich der Mumie annahm bemerkte sie, dass der Minotaurus Edelsteine in den Augen hatte, dies deutete auf den Kult des Gehörnten Königs hin. Doch sonst fand sie nichts. Sie begab sich wieder hinunter. In der Zwischenzeit hatten sich die anderen die Axt angesehen, die der Minotaurus wohl verloren hatte, es schien sich hier um eine Streitaxt zu handeln allerdings ohne magischen Einfluss.

so verließen sie das Nest der Gricks wieder und begaben sich zurück zu dem Obelisken.