Dungeons and Dragons & Das Schwarze Auge in Ulm
 
[14.01.21] Session 13 – Das Grab der Drachentöterin: Teil 2

[14.01.21] Session 13 – Das Grab der Drachentöterin: Teil 2

Die Geheimnisse des Drachenhügelgrabes

°5. Mirtul°

Nach der kleinen Auseinandersetzung mit den Irrlichtern, erkundeten die Abenteurer das Grab weiter. Ein wenig Ernüchterung machte sich breit, denn das große Schwert hatten sie bisher nicht gefunden.

In einem Raum im Osten befanden sich erneut zwei Alkoven und zwei Gräber. Die Alkoven zeigten sechs Betrachter und eine Harpyie. Langsam wurde ihnen Bewusst, dass all diese Reliefs und Alkoven ein Rätsel sein sollten. Rikuhu kam auf die Idee, die Räume mit einem Zauber zu untersuchen. Schildbeißer hatte dafür das Richtige Ritual und sie nahmen sich die Zeit dafür. Er untersuchte Gänge, Gräber und Räume und erkannte, dass von den Gräbern Magie ausging. Auch eine Alkove im Norden des Grabes strahlte starke Magie aus. Sie beschlossen die Gräber zu öffnen, vielleicht fanden sie ja einen Hinweis. Doch als sie eben damit begannen wurden sie erneut von drei Irrlichtern angegriffen. Doch auch diese wurden von der Gruppe zerschlagen. Wo kamen sie her? Sie fanden heraus, dass einige Urnen in Käfige verschlossen waren und als Seelenbehälter für die Untoten fungierten. Sie zerschlugen die Urnen und die gequälten Seelen fanden ihre Ruhe. Rikuhu nutzte ihre Fähigkeiten das Wasser zu verformen und fand Schwachstellen in den Gräbern. Sie Markierte die Stellen mit Eis und Uthal öffnete die Gräber mit Balruns Hilfe.

  1. Grab: Im ersten Grab befand sich ein Elf, Amren erzählte, dass die Gräber wohl ihre Gefährten sein mussten. Denn hier lag der mumifizierte Köper von Alathar. Einem mondelfischen Barden. In seinen Händen hielt er eine Laute. Die Laute wurde von Schildbeißer später als eine „Laute der Illusionen“ identifiziert.
  2. Grab: Das zweite der Gräber enthielt den Körper eines menschlichen Zauberers. Ebenfalls ein Gefährte von Amrens Vorfahrin, er hieß Calderax. Er hielt eine schön gearbeitete Feder in seinen Händen. Rikuhu identifizierte die Feder als „Quaals Feder“ in der Form eines Baumes.
  3. Grab: Nach dem Öffnen des dritten Grabes erstrahlten drei magische Pfeile den Raum mit einem dunklen Violett. Der hier begrabene Halbelf war der Waldläufer der Gruppe. Er nannte sich Ebenwind. Balrun fand heraus, dass diese Pfeile „Pfeile der Nekromantie“ waren.
  4. Grab: Amren erkannte es gleich, das letzte Grab musste dem zwergischen Kleriker gehören. Er war bekannt für seinen magischen Kampfstab. Diese Vermutung bewahrheitete sich, denn dort lag Drakental und in seinen Händen hielt er den besagten Stab. Iro identifizierte ihn als „Kampfstab der Wogen“.

Amren gestattete den Abenteurern die magischen Gegenstände in ihren Besitz zu bringen, sie würden hier unten nur verkommen.

Die Helden beschlossen in diesem Raum eine längere Rast einzulegen, da es nun spät nachts sein musste. Sie teilten ihre Wachen ein und untersuchten die Gegenstände. Die Rast verlief ruhig.

Der finale Kampf und das legendäre Drachentöterschwert

°6. Mirtul°

Am vermutlich nächsten Morgen grübelten sie über dem Rätsel, dass sich ihnen nun ergeben hatte. Es dauerte seine Zeit, aber dann knackten sie das Zauberwort um die Teleportation in der Alkove im Norden zu aktivieren, und nur Amren mit seinem Ahnenblut konnte dieses öffnen. Ein wenig ängstlich sagte er das Wort „Drache“ und verschwand in dem Portal. Die Gruppe folgte ihm und sie fanden sich in einem versteckten Raum des Grabes wieder. Hier befand sich ein großer Drachenschädel, in dem ein Schwert stark blau aufleuchtete. Doch als sie sich diesem nähern wollten, wurden sie von schwarzen Flammen aufgehalten. Ein magischer Kreis erschien vor dem Drachenkopf und vor ihnen manifestierte sich ein Todelsalb.

Zuerst versuchten sie mit ihm zu reden, doch Rikuhu kam der Geistesblitz, was dies für ein Geschöpf war, und beinahe zu spät rief sie Schildbeißer zu, dass dieser Geist sehr gefährlich sei. Der Todesalb hatte sich bereits Amren geschnappt und begann seine Lebensenergie auszusaugen. Schildbeißer durchtrennte die Verbindung mit seinem Hammer und fügte dem Todesalb schweren Schaden zu. Wütend über diese Handlung, beschwor der Todesalb weitere Geister die sich nun rasend schnell auf die Gruppe zu bewegten. Diese Schreckgespenster und der Todesalb sehnten sich nach dem Leben der Gruppe und zogen ihnen einem nach dem anderen die Energie aus dem Körper. Bis Uthal die Idee kam. Er sah erneut diese Urnen in Käfigen. Er stürmte an einem der Geister vorbei und begann eine Urne nach der anderen zu zerstören. Während Schildbeißer den Todesalb beschäftigte, verstand Balrun was Uthal da vorhatte und schoss ebenfalls auf die Urnen. Als auch Iro verstand was zu tun war, tat er es Uthal gleich und rief Rikuhu zu, sie solle sich um das Schwert kümmern. Sie verschwand im Nebel und erschien auf dem Drachenschädel. Sie warf das schwere mächtige Schwert Schildbeißer zu. Welcher seinen Hammer nun fallen ließ und dem Todesalb mit dem Familienschwert der Alagondars entgegentrat. Der Todesalb und die Geister versuchten zu verhindern, dass die Gruppe noch mehr Urnen vernichteten. Einige der Helden gingen zu Boden, zerstörten allerdings die Urnen dabei und somit die Geister, welche in einem ohrenbetäubenden Lärm aus der Existenzebene verbannt wurden. Rikuhu vernetzte sich mit den Geistern der Erde und begann ihren Gefährten ihre Lebensenergie zurück zu geben. Die Wurzeln schlangen sich um die ohnmächtigen Körper ihrer Freunde und zersprangen in eisige Einzelteile als sich diese wiederaufrichteten.

Nun standen sie nur noch dem Todesalb gegenüber und mit gemeinsamen Kräften besiegten sie auch diesen Untoten.

Schildbeißer übergab Amren das Schwert nach dem er so lange suchte. Doch etwas hielt ihn zurück. Er sah sich die Gesichter jedes einzelnen an und übergab das Schwert wieder an Schildbeißer. Mit einer Träne in den Augen erklärte er, dass das Drachentöterschwert besser bei ihm aufgehoben sei. Er hatte etwas viel Besseres gewonnen, als ein Familienschwert. Das Abenteuer hatte ihm wahre Freunde beschert. Ein Gefühl, dass er lange vergessen hatte und nun überwältig davon war.