Dungeons and Dragons & Das Schwarze Auge in Ulm
 
[18.12.19] Session 3 – Ärger in Phandalin

[18.12.19] Session 3 – Ärger in Phandalin

Nach dem kleinen Ausflug in die Höhle der Cragmaw-Goblins, ruhten sich die Helden zusammen mit ihrem neuen Freund, Sildar Hallwinter, an ihrem improvisierten Lager aus.

3. Ches 1491 TZ (Die Klaue der Sonnenuntergänge)

Am nächsten morgen musste Desatra die Gruppe leider verlassen, sie erklärte, sie müsse die Gruppe für einige Zeit alleine ziehen lassen, um eigenen Forschungen nachzugehen. Genaueres wollte sie nicht sagen, aber sie verabschiedete sich von allen und übergab ein kleines stück Pergament an Sora, sollte Desatra fertig sein mit ihren Nachforschungen, könnte sie die Gruppe mit Hilfe dieses Pergaments wiederfinden. Es schien sich hier wohl um einen Magischen Gegenstand zu Handeln wie Sora feststellte.

Am selben Morgen erbat Sildar die restlichen drei Abenteurer ihn nach Phandalin zu begleiten. Die drei willigten ein und begannen das Lager abzubauen. Sie folgten dem Pfad zurück zu ihrem Ochsenkarren, an dem noch die gesamte Ware zu sein schien. Sildar erklärte, dass sie wohl zum Sonnenuntergang in Phandalin sein würden. Auf der dem Weg dorthin erklärte Sildar, dass der Mann den er wohl suchte, Iarno Albreck, ein Magier und ebenfalls ein Spion des Rats der Grafen sei. Der Rat soll wohl einer der größten Verbünde des Kontinents sein. Außerdem erzählte er ein wenig von der Geschichte Phandalins und über den Zusammenhang mit der Wellenhallhöhle. Sildar erklärte, dass Gundren, der vorgab die Karte zum Eingang der Wellenhallhöhle zu haben, auf der Suche nach dieser Höhle und seinen Schätzen war. Die Wellenhallhöhle sei voll mit Adrassäulen, Edelsteinen und weiteren Schätzen, zusätzlich, und er betonte das sei der Größte Schatz der Höhle, soll sich dort eine magische Schmiede befinden, mit der man magische Gegenstände herstellen könnte. Diese Höhle soll irgendwo in der Umgebung von Phandalin sein, und es wäre eine Katastrophe, wenn diese Schmiede in die falschen Hände geraten würde.

Phandalin und die Wellenhallhöhle wurden wohl vor langer Zeit von einer Horde Orks niedergebrannt und ausgebeutet. Sie stahlen alles was sie mitnehmen konnten und vernichteten das damalige Phandalin. Die Stadt wird seit 3 Jahren wieder neu aufgebaut und Iarno sollte dieser Stadt helfen zu neuem Glanz zu gelangen.

In Phandalin angekommen, bemerkten unsere Helden schnell, dass hier etwas nicht stimmte, es gab hier keine Kinder! Konnte das etwas mit der Vergangenheit Phandalins zu tun haben? Die Abenteurer richteten diese Frage an Sildar, der sie nur ganz verwundert anschaute und wohl zu vergessen schien das die drei an einer merkwürdigen Amnesie litten. Er schüttelte nur den Kopf und Flint lud daraufhin die drei in ein Gasthaus, dem Gasthaus „zu den drei Brüdern“ ein. Im Gasthaus angekommen konnte Sora den misstrauischen Blicken der Bewohner nicht mehr ausweichen, so auch die Schankmaid, die sichtlich überrascht war. Sildar erklärte den drei, was Hohlgeborene sind, und während sie so Sildars Worten lauschten, fiel es ihnen wieder ein. Wie konnten sie dies nur vergessen?

Nach einem Guten Essen befragten sie den Besitzer des Hauses woher der Name der Gaststätte käme, er antwortete stolz, dass er sich diesen Namen ausgesucht hat, weil er sein Gasthaus um drei Adrassäulen bauen musste. Dabei stellen die drei Säulen die drei Brüder dar. Weiter erklärte er auf Nachfragen seiner drei merkwürdigen Gäste, dass der Schrein auf der Straße, der Göttin des Glücks huldigen soll, Tymora. Schwester Garaele würde sich um diesen kümmern.

Sildar und die Helden legten sich im Gasthaus zu den drei Brüdern zur Ruhe.

4. Ches 1491 TZ (Die Klaue der Sonnenuntergänge)

Am nächsten Morgen machten sich die drei auf, die Ware auf dem Karren zu verkaufen, wie es sich beim Händler dann herausstellte, wurden die Abenteurer beauftragt die Ware genau hier her zu bringen. Der Händler Elmar Barthen, wie es sich später herausstellen sollte, ein Freund von Gundren und seinen zwei Brüdern, erklärte das die Stadt zur Zeit Probleme mit Banditen hätte. Die Rotbrenner Banditen, würden eine Art Schutzgeld von den Bürgern verlangen, vom Zorn über diese Abscheulichkeit wollten sich die Drei zum Lager dieser Banditen aufmachen. Doch vorher erklärte ihnen der Händler wo sie die beiden Brüder von Gundren befanden.

Sie ließen den Karren bei dem Händler der wohl mehr damit anfangen konnte als die Abenteurer, und begaben sich zu besagtem Lager. Der Händler erklärte ihnen auch, dass diese Rotbrenner wohl sehr viel Zeit in der Gaststätte „schlafender Riese“ verbringen. Dies sollte ihr erster Anlaufpunkt sein. Gesagt getan, an der Taverne angekommen erwarteten sie schon vier Banditen, die nicht sehr beeindruckt waren von Soras Flammenspeien. Sie wichen ihrem ersten Angriff aus und stürmten direkt auf die anderen zu. Pa yan galadh kletterte geschickt auf einen Baum und schoss schnelle Pfeile auf seine Gegner! Er traf einen schwer an der Schulter und erleichterte Sora die Arbeit. Flint zückte schnell die Armbrust und schoss ebenfalls auf die Banditen, bis sie ihn erreicht hatten. Er schmiss schnell die Armbrust weg und konterte den ersten Hieb eines Banditen und wich dem zweiten schlag aus. Sora hatte nicht so viel Glück, die Schläge prallten zwar mehr oder weniger an ihrer Rüstung ab, doch die Hiebe waren so gewaltig schnell, dass der zweite sie direkt an ungeschützten Stellen traf. Der Bandit, der von dem Bogenschützen schwer verletzt wurde, rannte nun wutentbrannt auf diesen zu, Sora stoppte ihn mit ihrem Langschwert und brachte ihn damit um. Flint in der Zwischenzeit hielt die anderen beiden in Schacht und besiegte die zwei geschickt mit seinem Hammer. Der letzte, der bei Sora nun geschockt und mit offenen Augen seine Toten Kammeraden anstarrte versuchte zu fliehen, doch auch ihm verpasste sie einen schnellen Schlag in die Beine und er ging in die Knie. Er erklärte, dass das alte Anwesen am Ende der Stadt, voll mit Banditen und Grottenschraten sei. Sie würden einem Anführer folgen den sie noch nie gesehen hatten, einem Magier namens „Glasstab“. Sie wurden von der schwarzen Spinne engagiert, um Abenteurer unschädlich zu machen und die Dorfbewohner zu schikanieren.

Mit diesen Informationen entschieden sich die Drei, sich neu auszurüsten, und begaben sich zu einer Rüstungs-/und Waffenhändlerin. An der Tür des Ladens hing ein Schild mit einem blauen Löwen, demselben den sie in der Höhle des Grottenschrats und der Goblins gefunden hatten. In einem Gespräch mit der Händlerin stellte sich heraus, dass dies ein Wappen der Löwenschildhändler sei und sie seit Ewigkeiten eine Lieferung erwartete. Die Abenteurer erklärten ihr was sie in der Höhle fanden und sie war sehr erfreut darüber. Als die drei dann erwähnten, dass sie sich um die Rotbrenner kümmern möchten, gewährte sie Rabatte auf ihre Waren.

Sora, die bemerkte, dass sie zu angreifbar war, kaufte sich eine neue Rüstung, und hoffte, dass sie mehr den Geschöpfen dieser Stadt helfen kann. Pa yan Galadh interessierte sich für einige Bögen doch fand nichts passendes und Flint folgte stur weiter seinen Traditionen und blieb bei seiner Ausrüstung.