Dungeons and Dragons & Das Schwarze Auge in Ulm
 
[22.12.20] Session 9 – Ein Angriff naht! Teil 2

[22.12.20] Session 9 – Ein Angriff naht! Teil 2

°28. Tarsahk°

In Phandalin stand nun ein Eulenbär und seine Jungen im Weg. Schildbeißer, Uthal und Rikuhu nahmen sich der Sache an. Als Tiger nahm Rikuhu die Fährte des Eulenbäres auf, denn in der Nacht würde sich das Monster auf Jagd begeben, so konnten sie die Mutter von den Kindern trennen! Auf einer Lichtung konnten sie die Mutter dann stellen. Ein wenig unterschätzten sie das Tier allerdings. Schildbeißer nahm die Angriffe auf sich und wurde von dem Eulenbären schier umgerannt. Uthal und Rikuhu nutzen den Moment aber um den Eulenbären zu erledigen. Uthal schlug dem Ungetüm den Kopf ab. Nun gab es noch die beiden kleinen, die wahrscheinlich in der Höhle auf die Mutter warteten. Uthal wusste noch ungefähr wo sich die Höhle befand, die zwei Kleinen waren für die Truppe nun kein Problem mehr und auch sie ließen in dieser Nacht ihr Leben. Mit guten Neuigkeiten kehrten sie zu Sildar zurück, doch der Angriff rückte nun näher. Uthals Team arbeitete nun die Nacht durch, um den Wall morgen fertigstellen zu können.

Im Orklager kehrte langsam Ruhe ein. Einige Orks legten sich nieder, andere hielten Wache. Regelmäßig wechselten sie die Posten und bewachten Streitwagen und Balliste. Iro schlich sich an die Balliste an und begann damit leise das Konstrukt mit Öl zu übergießen. Als er fertig war, hackte er geschwind das gespannte Seil durch, was den Wachmann nahe der Balliste plötzlich hochschrecken lies. Iro machte sich so flink er war aus dem Staub. Balrun ließ in der Zwischenzeit den Streitwagen in Flammen aufgehen. Die Orks rannten schnell um den Täter zu finden und den Streitwagen zu retten, doch Balrun rettete sich ungesehen. Die Zeit nutze Iro, schnippte ein Streichholz hinterher und vollendete ebenfalls sein Werk! Die Balliste brannte nun lichterloh und er rannte um sein Leben. Die Orks waren nun sabotiert und die beiden ritten glücklich wieder nach Phandalin.

°29. Tarsahk°

An diesem Tag arbeiteten alle mit Hochdruck an dem Wall.

°30. Tarsahk°

Übermüdet aber glücklich kehrten Iro und Balrun zu den anderen zurück. Sie erklärten., was sie erreicht hatten und ernteten Lob. Der Wall würde an diesem Tag fertiggestellt werden. Rikuhu begab sich an einen ruhigen Ort um einen Heiltrank herzustellen. Iro kam der Bitte nach, sich um die Herstellung von Wurfpfeilen und dergleichen zu kümmern.

Uthal, Schildbeißer und Balrun wollten sich nun den Banditen annehmen die im Kerker saßen. Vielleicht konnte man diese überreden in der Schlacht mitzukämpfen und Phandalin zu schützen.

Die Schläger waren zuerst nicht begeistert von den Forderungen die die drei stellten, doch man versprach ihnen sie von nun an wie Menschen zu behandeln und ihnen ein Zimmer in der Taverne zu besorgen. Im Nachhinein erzählten die beiden das sie Teil einer größeren Truppe seien, die anderen konnten sie in der Taverne zum Schlafenden Riesen antreffen. Eine Truppe Schläger in Phandalin? Die konnten sie nun wirklich nicht auch noch gebrauchen. Die drei begaben sich zur besagten Taverne und wurden von einem unhöflichen Herumtreiber aufgehalten. Uthal schüchterte ihn so ein, dass er ihnen Eintritt in die Taverne gewährte.

Im Schlafenden Riesen bedrohten einige Schläger die zwergische Besitzerin Barbena Treublut. Die Banditen wollten sie schlicht und einfach ausrauben, hatten aber nicht damit gerechnet, dass jemand hineinkommen würde. Überrascht bedrohten sie die Helden. Doch zwei Drachenblütige und einen Goliath schüchterte die Truppe dann doch ein und sie verließen die Taverne und Phandalin. Die Dame bedankte sich bei den Helden und lud sie zu einem Humpen ein. Sie hatte hier wohl öfter mit Kleinkriminellen zu tun.

Auch dieser Tag näherte sich so langsam dem Ende. Alle kehrten für eine letzte Besprechung ins Rathaus ein. Sie besprachen die Aufstellung der Truppen und Fallen. Welcher Plan wann durchzuführen war und was im Notfall zu tun sei.

Und so holten sich alle noch eine letzte Mütze schlaf. Mit einem unguten Gefühl schliefen alle in ihren Betten ein. Vielleicht würden sie den kommenden Tag nicht mehr überleben.