Dungeons and Dragons & Das Schwarze Auge in Ulm
 
[24.06.20] Session 17- Die schwarze Spinne und ihr Nest

[24.06.20] Session 17- Die schwarze Spinne und ihr Nest

°26. Ches 1491°

Das grüne Licht

Nachdem die Helden sich erholt hatten als sie hinterrücks von Ghulen angegriffen wurden, wanderten sie weiter durch die Wellenhallhöhle. Auf ihrem Weg kamen sie an einer großen Höhle vorbei in der weitere unzählige Gebeine von Toten lagen und über ihnen schwebte ein großer Knochenschädel mit grünen Flammen und orangenen Augen. Sora begutachtete das Monster vorsichtig und erinnerte sich an ein altes Buch, dass sie in Helms Feste gelesen hatte. In diesem war die Rede von einem Flammenschädel, so viel sie wusste war dies ein Untoter der von Beschwörern gerufen wird um irgendetwas zu bewachen. Diese Flammenschädel allerdings sind mächtige Kreaturen mit mächtigen Zaubern und sie können nicht einfach getötet werden. Sie erinnerte sich daran, dass die erschlagene Kreatur mit Weihwasser gebannt werden kann. Kurz kramte sie in ihrer Tasche und stellte zufrieden fest, dass sie Weihwasser dabei hatte. Als der Flammenschädel über die Leichen zu seinen Füßen wanderte, bemerkte Flint einen großen schwarzen Schemen der kurz von dem Schädel beleuchtet wurde. Außerdem stellte er fest, dass die Höhle recht gerade gehauen wurde und offensichtlich einen großen ausgehöhlten Raum darstellen sollte. Jobo hatte eine Idee, er wollte die Reaktionen des Flammenschädels testen und warf einen handgroßen Stein in den Raum. Blitzschnell wandte sich der Schädel um und durchsuchte nun die Stelle an der der Stein aufgekommen war. Jobo bemerkte dann, dass es wahrscheinlich momentan zu heikel wäre diesen Untoten zu bekämpfen. Widerwillig willigten Flint und Sora ein, und sie kehrten zur Höhle des Ghul-Hinterhalts um.

Einen weiteren Gang, abgehend von der Ghul-Höhle, befand sich eine Tür, die verbarrikadiert schien. Als Flint an der Tür horchte, konnte er mehrere Grottenschrate wahrnehmen. Diese hatten die Gruppe wohl bemerkt und dachten die Abenteurer vor ihrer Tür seien Untote. Sie griffen nach den Waffen und machten sich kampfbereit, als der Anführer seine Truppe vor den Untoten warnte. Da Flint die Sprache verstand, versuchte er die Grottenschrate zu täuschen. Doch das ging nach hinten los und die Grottenschrate begangen ihre Barrikaden hinter der Tür abzubauen. Aber auch die Gruppe wartete nicht einfach bis die Grottenschrate alles weggeräumt hatten, so machte Flint den Vorschlag die Tür einzutreten. Das musste man nicht zweimal sagen und die Gruppe nahm leicht Abstand während Sora die Türe mit ihrem Fuß eintrat und die Grottenschrate mithilfe ihres Drachenodems in Flammen aufgehen ließ. Geschockt vom plötzlichen Angriff konnten die meisten der Grottenschrate nicht ausweichen und einer ging direkt durch die Sonnenklinge zu boden, während der nächste gar nicht so schnell schauen konnte, wie Flint ihm den Hammer ins Gesicht schlug. Jobo wiederum warf mit seinen zwei Dolchen über Flint hinweg. Daesatra wirkte eine Dolchwolke die nun kontinuierlich viele kleine Wunden in den hinteren Reihen verursachte. Es dauerte auch nicht lange und auch der letzte Grottenschrat ging zu Boden. Die Gruppe entschied sich an dieser Stelle eine kleine Rast einzulegen bevor sie weiter durch die Höhle wandern würden.

Ungewollte Wahrheiten

Nach dem sich die Gruppe wieder erholt hatte, begaben sie sich weiter durch die Wellenhallhöhle. Einige Minenstollen später, kamen sie an eine Weggabelung, mit einer großen Tür und einem weiteren Gang, der in eine beleuchtete Höhle endete, von dieser klangen auch einige Stimmen wieder. Jobo machte sich auf und schlich leise aber unvorsichtig den Gang in Richtung Stimmen entlang. Ein Stein löste sich von der Treppe auf der er stand, aber die Personen unterhalb hatten diesen nicht bemerkt. Leicht aufatmend fing er einiges an Gesprächsfetzen auf, als er sich hinter einem der Stalagmiten im Schatten versteckt hatte. An einer Ausgrabungsstätte in der einige Kreaturen, die er nicht erkannte, gruben, standen ein männlicher Drow und ein Grottenschrat. Die beiden schienen sich darüber zu unterhalten, dass die Ausgrabung nicht schnell genug ginge und man die Arbeiter nicht mehr motivieren könne. Und dass ein gewisser Nezznar schon seit Tagen Ergebnisse sehen wollte. Mit diesem Wissen begab er sich zurück zu seiner Gruppe.

Unterdessen begangen Flint und Sora die Türe zu öffnen, die laut Flint zu einem Tempel des Zwergischen Bergbaugottes Dumathoin führen sollte. Beim Öffnen der Tür stellten sie fest, das Flint recht hatte: Der lange Raum, der sich nun vor ihnen erstreckte, war offensichtlich ein Tempel. Nur wurde dieser nicht mehr als solcher benutzt. Nun lagen hier überall Schlafsäcke herum und an einem Tisch, am Ende des Raumes schrieb ein Männlicher Drow auf ein Stück Pergament. Er hatte die Gruppe auch schon längst bemerkt und wandte sich direkt an Flint, Sora, Daesatra und Pa yan Galadh als er seinen Stab zu sich nahm, welcher in eine schwarze Spinne am Ende übergieng. Kurz darauf trat Jobo zu der Gruppe und erwähnte, dass dies hier wohl Nezznar sein soll, der Anführer dieser Ausgrabung. Nezznar blieb ruhig und ermahnte die Gruppe, dass sie hier ihr Ende finden würden. Er erklärte, dass Flint, Sora, Daesatra und Pay yan Galadh wohl dem Bleiernen Schlüssel angehörten und eigentlich sie, diese Ausgrabung hätten leiten sollen. Die Gruppierung sei wohl sehr enttäuscht von ihnen gewesen. Mit diesen Worten beschwor er vier Spinnen aus der Dunkelheit des Tempels die nun auf die Gruppe zu kamen.

Die Spinnen schossen schnell klebrigen Fäden aus ihrem Unterleib über die Gruppe, sodass die Abenteurer gar nicht schnell genug reagieren konnten. Die Gruppe wurde festgesetzt und Nezznar versuchte in Soras Gedanken einzudringen, während Flint sich von seinen weißen Fesseln befreite und auf eine der Spinnen los ging. Jobo zog geschickt in seiner Fesselung einen seiner Dolche und schnitt flink seine Fesseln auf. Soras mentale kraft aber war zu stark um Nezznar eindringen  zu lassen und so riss auch sie die Netze der Spinnen auseinander. Sora spie erneut Feuer und erwischte dabei alle Spinnen die nun in Flammen aufgingen. Daesatra nutzte einen Moment und riss sich frei. Nachdem sie sich hinter eine Säule begab, um Deckung zu suchen, begann sie einige Formeln zu wirken und Nezznar mit Magie anzugreifen. Mit kalter Hand und Feuerpfeil nahm sie Nezznar unter Beschuss. Flint und Jobo begangen sich gegen die Spinnen zur wehr zu setzen und es dauerte nicht lange. bis die erste Spinne schreiend zu Boden ging. Nezznar zog sich nach hinten zurück und attackierte Flint mit magischen Geschossen. Sich auf ihre Gefährten verlassend, stürmte Sora durch die Spinnen hindurch um an Nezznar heran zu kommen, doch Nezznar machte sich unsichtbar und verschwand. Kurze Zeit später erschien er an der Decke und klebte dort wie eine Spinne in ihrem Netz, von dort aus beschoss er weiter Flint mit Geschossen und durch das Gift der Spinnen ging er zu Boden. Jobo war zu beschäftigt mit einer weiteren Spinne und bemerkte nicht das immer mehr auf ihn zu kamen. Daesatra holte mit Säurestrahlen Nezznar von der Decke, welcher nun vor Sora auf dem Boden lag und sich langsam aufrichtete. Sora ließ allerdings von ihm ab und begann damit Flint zu heilen. Flint, wütend und schwer zugerichtet, tötete Nezznar mit seinen eigenen Zaubern, den magischen Geschossen. Nezznar ging zu Boden und nur die Spinnen warteten noch auf ihren Tod. Jobo, Daesatra und Sora kümmerten sich noch um die verbleibenden Spinnen und Ruhe kehrte in den Tempel ein.

Daesatra nahm den magischen Spinnenstab an sich, den Nezznar mit sich trug. Als einzige Magierin in der Gruppe konnte sie diesen gut gebrauchen. In seinen Taschen fand Daesatra einige Schriftrollen die sie später studieren wollte, und einen Brief. Dieser Brief stammte wohl vom einem Feomathar ix Arkannon, der – wie Flint anmerkte – wohl der Kopf des Bleiernen Schlüssels sei. Zudem fiel ihm ein, dass nur die hochrangigsten Mitglieder seinen wahren Namen wissen würden, alle anderen kannten ihn nur unter dem Namen „der Maskierte“. Das bedeutete das die vier wohl eine hohe Stelle im Bleiernen Schlüssel vertreten hatten. Der Brief, den Flint nun vorlas, war an Nezznar gerichtet. Dieser hätte wohl schon lange keinen Bericht mehr über die Untersuchungen der Wellenhallhöhle und der Suche nach der Zauberschmiede geschickt. Der Maskierte will mithilfe der Zauberschmiede leuchtenden Adras herstellen.

Auf dem Schreibtisch des Magiers fand Jobo einiges an Geld und Edelsteine und zusätzlich einen wunderschön gefertigten zwergischen Krug, den Flint sofort an sich nahm.

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