Dungeons and Dragons & Das Schwarze Auge in Ulm
 
[25.08.20] Session 26 – Neue Gefährten, alte Freunde, größere Gefahren

[25.08.20] Session 26 – Neue Gefährten, alte Freunde, größere Gefahren

Ein neuer Gefährte

°11.  Tarsahk 1491°

Bei Abenddämmerung beschlossen die Helden den Wyvernhort noch unter die Lupe zu nehmen. Zwei Stockwerke den Turm hinauf fanden sie einen ohnmächtigen Magier. Der Mensch lag regungslos zwischen Schutt. Sora und Flint zogen ihn heraus. Es stellte sich heraus das Saladir Nivalay, wie er sich nannte, durch ein Missgeschick mit einem Portal in diesem Turm landete. Er hätte eigentlich in Waterdeep landen sollen. Die Gruppe bat ihm an, ihn bis nach Waterdeep mitzunehmen, denn das war auch ihr Ziel.

Weiter den Turm hoch, kamen sie am Dach des Turmes an. Das Dach wurde von dem Wyvern in ein großes Nest umgeformt, es hatte einige Äste und Blätter gesammelt, auch der Kadaver ihres Pferdes lag in dem Nest. Saladir und Flint fanden in dem Nest zwei identisch wirkende Tränke, doch nach dem Flint eines der beiden probierte, bemerkte er, dass einer der beiden Tränke ein Gift war. Saladir nutzte seine Fähigkeiten als Magier und fand eine leuchtende Kugel, umhüllt von einem Tuch in der Tasche eines Abenteurers. Die Kugel schwirrte um ihn herum und in dem Licht, dass sie ausstrahlte, bemerkte Flint 5 Wyverneier. Sora horchte an den Eiern und stellte fest, dass 3 bereits tot waren. Sie wusste, dass es nie alle Eier schafften zu schlüpfen. Jobo und Sora nahmen sich die beiden noch lebenden Eier mit, vielleicht konnten die Wyvern ihnen noch hilfreich sein.

Nach der Entdeckung des Nestes, bauten sie ihr Nachtlager im Inneren des Turmes auf.

°12.  Tarsahk 1491°

Vor der Abreise an diesem regnerischen Morgen, zündete Saladir das Nest des Wyvern an, in der Hoffnung, dass sich hier kein weiteres Ungetüm niederlassen würde.

Die Gruppe machte sich auf, und folgte weiter der Straße Richtung Waterdeep. Dabei unterhielten sie sich mit ihrem neuen Gefährten, welcher bereits von der Gruppe hörte. Er beschloss die Gruppe noch eine Weile zu begleiten und mit ihnen herauszufinden, was genau ein „Wächter“ sein soll und wo sie ihre Bestimmung hinführen würde.

Ein Haus mit langer Vergangenheit

°16.  Tarsahk 1491°

Nach einigen Tagen begann das Wetter schlimmer zu werden und ein Sturm zog auf. Den Helden war klar, dass sie in diesem Sturm nicht weiterkonnten, also suchten sie sich die nächste Möglichkeit um eine längere Rast vorzubereiten. Zu ihrem Glück sahen sie, noch bevor der Sturm ihnen die Sicht nehmen konnte, ein zerstörtes Gebäude. Genügend um aus dem Sturm heraus zu kommen. Sie bauten ein Lager auf und ließen Pferde und Kutsche im Hinterhof des Gebäudes. Flint und Jobo fielen auf, dass das Gebäude vor langer Zeit abgebrannt sein musste. Sie fanden in Wetter geschützten Ecken Rußspuren. Im Hinterhof befand sich ein kleiner Garten, der schon seit Ewigkeiten nicht mehr gepflegt wurde, in dessen Mitte sich ein Brunnen befand. Die Nacht brach schnell herein und die Gruppe versuchte trotz des Gewitters zu schlafen. Hin und wieder wurden sie von einem Donnern geweckt. Saladir begann soeben seine Nachtwache, als er vor dem Fenster verschiedene kleine Lichtkugeln bemerkte. Er beobachtete sie bis die kleinen Kugeln im Brunnen verschwanden. Schnell weckte er den Rest der Gruppe. Sie beschlossen den Brunnen hinab zu klettern und nachzusehen, um was für seltsame Erscheinungen es sich hier handelte. Flint, Jobo und Saladir kletterten den Brunnen hinunter, während Sora ihnen das Seil festhielt.

im Brunnen angekommen bemerkten sie schnell zwei Skelette die an einer wand lehnten. Das eine Skelett schien ein Kind zu sein, das andere eine Ausgewachsenen Person. In der Hand der größeren Person lag ein Brief. Jobo öffnete den Brief und las laut vor:  

„Liebster Orlan,

deine Tochter und ich sitzen nun schon seit 6 Tagen in diesem kalten, feuchten Loch. Seit dem Orkangriff schmecke ich noch den staubigen Ruß auf meiner Zunge. Bisher waren wir hier sicher, aber es kann nicht mehr lange dauern. Ich habe meine Hoffnung aufgegeben und schreibe diese Worte heimlich, während Lorella schläft. Sie atmet sehr ruhig und ist sehr schwach. Wahrscheinlich wird uns Kelemvor noch diese Nacht zu sich ins Rad holen. Ich sehe den Mond durch den Brunnenschacht scheinen. Sollte dich dieser Brief jemals erreichen, sei gewiss, dass ich mich jede Sekunde nach dir gesehnt habe. Wer weiß, ob du noch am Leben bist, aber du warst immer ein Vorbild für unsere Tochter. Meine Hände werden steif und mir ist kalt…“

Doch kaum hatte er das letzte Wort ausgesprochen lösten sich vier Lichtkugeln aus dem restlichen Wasser des Brunnens. Vier Irrlichter kamen nun auf die Gruppe zu. Durch die Geräusche im Brunnen bemerkte Sora den Kampf und kletterte ebenfalls den Brunnen hinunter. Das Seil band sie dabei an ihr Pferd. Unten angekommen schoss Saladir mit Feuerpfeilen auf die Irrlichter und Flint mit magischen Geschossen. Jobos Rapier schien allerdings durch die Lichter nur hindurch zu gleiten.

Schnell war der Kampf gewonnen und die Gruppe begab sich wieder zur Nachtruhe in das Haus.

Am Nächsten morgen begaben sie sich weiter auf ihre Reise nach Waterdeep.

Waterdeep, die Prächtige Hafenstadt

°21.  Tarsahk 1491°

Früh an diesem morgen lichtete sich der Regen und die riesige Stadt Waterdeep tauchte am Horizont auf. Sie durchquerten ein Gebiet mit Bauernhöfen und Feldern und umso näher sie an die Stadt herankamen, wurde der Handelsverkehr immer dichter, bis sie schließlich in einer Schlange vor dem Haupttor von Waterdeep ankamen. Warten konnte die Gruppe sicherlich nicht mehr und so begaben sich Saladir und Sora zu einigen Wachen. Sora erklärte den Wachen, dass sie etwas Wichtiges für Sildar Hallwinter dabeihatte. Sie zeigte ihnen das Schwert und die Wachen stimmten ein, dass die Gruppe vortreten durfte. In einer kleinen Hütte mussten sie sich registrieren und eine kleine Gebühr zahlen, schon durften sie eintreten.

Das erste was sie aufsuchten, war ein Schmied der Ihnen ihre Rüstungen und Waffen reparieren konnte. Flint, Jobo und Sora kleideten sich neu ein und begaben sich zum Palast der Fürstin, während Saladir sich auf zur Magierakademie machte, er musste herausfinden weshalb der Teleport nicht funktionierte. In der Akademie angekommen bekam er schnell Eintritt. Es dauerte auch nicht lange und er fand einen Lehrmeister, der sich mit Teleportation beschäftigte. Er fand heraus, dass einige Teleporter seit der Zauberpest nicht mehr richtig funktionieren würden. So kam es dazu, dass er an einem falschen Ort gelandet war.

In der Zwischenzeit verwiesen einige Wachen den Rest der Gruppe in ein Verwaltungshaus, wo Sildar die Leitung über die Abteilung Phandalin übernommen hatte. Sie folgten den Beschreibungen der Wachen und fanden das Gebäude auch recht schnell. ein Angestellter zeigte ihnen den Weg durch die Einrichtung und nannte ihnen das Zimmer in dem Sildar sich befinden sollte. Die drei Irrten ein Wenig in dem Gebäude herum, fanden aber schließlich das Zimmer. Als sie anklopften öffnete er ihnen die Tür und strahlte die Gruppe sofort mit einem Lächeln an. Schnell bat er sie herein und rückte einige Stühle zusammen, sie sollten sich setzten. Die Gruppe erzählte was sie alles erlebt hatten auf dem Weg hier her und dass sie sein Schwert in Burg Cragmaw fanden. Seine Augen begannen zu funkeln. Er konnte nicht glauben, dass sie ihm sein Schwert brachten. Er belohnte die Helden mit einem Sack voller Edelsteine.

Sora und Flint nahmen noch das Angebot von Sildar an, dass er ihnen in Phandalin machte, und wurden Mitglieder des Rats der Grafen. Sildar erklärte er würde sich melden sobald er eine Aufgabe für die beiden hätte. So verließen sie ihren alten Freund wieder und begaben sich zum „Klaffenden Portal“, die Taverne die sie als Treffpunkt mit Saladir vereinbarten.

Die Taverne war sehr gut besucht. einige Abenteurer wurden mit einem Kran hinunter in einen großen Brunnen gelassen. Die Gruppe beobachtete wie einige Schaulustige Wetten abschlossen wer es wieder hinausschaffen würde. Jobo spaltete sich von der Gruppe ab und begab sich zu Durnan dem Besitzer der Taverne. In der Zwischenzeit kam auch Saladir wieder und schloss sich der Gruppe zu einem Drink an. Die Gruppe nahm an einem Tisch platz und beobachtete das Geschehen in der Taverne.

Jobo derweil wanderte von Durnan zu Yagra, einem weiblichen Halbork, welche ebenfalls zu den Zhentarim gehörte. So wie Jobo eben auch. die beiden Unterhielten sich eine Weile. Währenddessen bemerkte Sora Caeldrim mit einer weiteren Person an einem Tisch sitzen. Flint und Sora begaben sich direkt zu ihm. Caeldrim lauschte gespannt was die Gruppe erlebt hatte auf Weg nach Waterdeep. Caeldrim erklärte den beiden was er bisher über das Buch was er suchte herausgefunden hatte. Dabei gab er das Wort an die Person weiter die mit ihm an einem Tisch saß. Mattrim Mereg gehörte auch zu den Harfnern und beschrieb der Gruppe, dass ein Spion der Harfner im Underdark verletzt wurde und von der Besitzerin einer Taverne in Schädelhafen aufgenommen wurde. Nun schulden die Harfner dieser Halbdrow namens Cal´al Geld. Er bat die Gruppe sich darum zu kümmern und dem Mitglied zu Helfen. Caeldrim brachte noch ein, dass der Spion herausfand, dass die Xanathar-Gilde etwas mit seiner Suche zu tun haben könnte. Die Gruppe willigte ein ihnen zu helfen. Weiterhin erklärte Mattrim, dass es nur zwei Zugänge nach Schädelhafen gibt. Der erste wäre durch das Klaffende Portal, der Zweite mit einem Schiff durch einen Schmugglerweg. Mattrim konnte nicht ganz ausreden als bei Jobo und Yagra eine Schlägerei begann. Sora versuchte einzugreifen, doch die Gemüter beruhigten sich erst, als Durnan einen lauten Schrei abließ. Er schien seine Taverne gut im Griff zu haben, die Leute hatten Respekt vor ihm.

Plötzlich aber begangen Glocken zu Läuten und alle verließen die Taverne. Aus dem Schacht begann es zu Brüllen und eine Hand begann sich hinauf zu schieben. Durnan griff zu seiner Waffe, auch die Helden zogen ihre Waffen.

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