Dungeons and Dragons & Das Schwarze Auge in Ulm
 
[26.03.20] Session 13- Die Elementarschmiede von Cliaban Rilag

[26.03.20] Session 13- Die Elementarschmiede von Cliaban Rilag

Neue Weggefährten

Erwacht in einer fremdartigen Umgebung und umgeben von einem Nebel, wachten zwei Gestalten auf. Waren sie Tod? War das nur ein Traum? Sie wussten es nicht. Ein kleiner Kobold empfing sie und wies sie an, durch eine kristallene Pforte zu gehen. Immer wieder nannte er sie “Wächter”, er erwähnte auch etwas davon, dass “die Anderen” bereits vorsprung hätten und “er” schon lange auf sie wartete. Die beiden sahen sich um, sie waren umgeben von einem Meer aus Dunkelheit, beleuchtet durch kleine einzelne Sterne. Zögerlich betraten sie den Eingang durch die Pforte und sahen sich nun einem Bleichen Ritter gegenüber, welcher eine goldene Rüstung trug. Er bat die beiden Gestalten sich zu setzten und begann ihnen zu erzählen:

(Aus dem Vorlese Text von einem übermütigen DM:)

„Ihr seid nicht ohne Grund zu diesem Zeitpunkt ins Rad geschickt worden. Die Götter haben euch ersehnt und verlangen eure Dienste. Vier weitere Gestandene saßen schon auf euren Stühlen, welche als Wächter hier her gerufen wurden und ihre göttliche Aufgabe erhalten haben. Ihnen bedarf eine Unterstützung.“ Der Ritter zögert kurz, während seine weißen Augen zwischen euch hin und her blicken. „Damit seid natürlich ihr gemeint, denn nur ihr habt die Macht etwas in der Welt zu bewegen. Aber lasst es mich euch erklären. Ich kann eure Neugier tief in meiner Seele spüren, eure Anwesenheit ist beeindruckend.“

„In den Reihen der Götter breitet sich eine Macht aus, die eurer Welt geschuldet ist. Etwas böses brütet in den Vergessenen Reichen und es liegt außerhalb der Reichweite der Götter. Die einstige Stärke der Göttin Wynareth droht wieder zurück zu kehren und schon jetzt spüren wir ihre Anwesenheit, auch wenn sie noch so gering ist. Es ist höchste Zeit etwas zu unternehmen, um das Gleichgewicht des Pantheons aufrecht zu erhalten. Diese Aufgabe gebührt alleine euch Wächtern, denn allein ihr vermögt es dem weltlichen Geschehen ein Ende zu setzen.“

Der Bleiche Ritter lehnt sich zurück und macht eine kurze Pause.

„Folgt dem Pfad der Seelen und ihr werdet auf dem richtigen Weg wandern. Seht die Essenz als euer Werkzeug und nutzt es Weise. Euer Schicksal erwartet euch in dem kleinen Städtchen Phandalin, dort findet ihr die restlichen Euresgleichen. Dies ist nur der Anfang eurer Reise…“

Nach diesen Worten wachten die beiden an unterschiedlichen Orten an einem Adrasstein auf. War es doch nur ein Traum?- Wohl kaum, das Schicksal hatte mehr mit den beiden neuen Helden vor!

Und so, machten sich Althaea und Jobo Honigtopf auf ihre Reise nach Phandalin. Dort angekommen machten sie schnell Bekanntschaft miteinander und begaben sich zusammen auf den Weg nach Donnerbaum, um die anderen Wächter zu treffen.

°20. Ches 1491 TZ°

Es war für die Abenteurer ein schwerer Kampf und so entschlossen sie sich wieder zu Reidoth zu gehen, um erneut eine Nacht in seinem Haus zu verbringen. Leider musste sich Pa yan Galadh von der Gruppe trennen, ihn erreichte ein Waldkautz aus seiner Heimat, er erklärte nur, dass er etwas persönliches regeln müsste. Desatra erklärte sie würde gerne diese äußerst interessante Begegnung mit einem Drachen dokumentieren, sie würde sich in eine Bibliothek zurück ziehen. Beide wollten zu einem späteren Zeitpunkt wieder zur Gruppe dazu stoßen. So ließen sie Flint und Sora alleine zu Reidoths Hütte zurück kehren. ermüdet und mit schweren Knochen setzten sie sich an das prasselnde Feuer in der Hütte. Es dauerte nicht lange und Reidoth stand mit zwei Gestalten in der Tür, sie hätten nach der Gruppe gesucht! Nach kurzem Austausch, stellte sich heraus, dass die sechs dazu bestimmt sind, zusammen gegen Wynareth und ihr Gefolge vorzugehen.

°21. Ches 1491 TZ°

Ein Blutiges Ritual

Nach einer recht erholsamen Nacht begangen die Gefährten ihr Nachtlager abzubauen, leider hatte Reidoth die Gruppe früh verlassen und war nicht mehr aufzufinden. Althaea und Jobo begannen damit Essen zu suchen. Es Schüttete wie aus Eimern und kaum hatten die Helden das Haus verlassen waren sie tief im Schlamm versunken. Flint und Sora packten derweil das Lager zusammen und  sprachen Caeldrim auf dieses Buch an, welches er sucht. Er begann von seiner Geschichte und der Insel Schnefall zu erzählen, und dass das Buch, “Sturmbrecher, die ode von Saat und Ernte”, ihm dabei helfen könnte die Gemüter zu beruhigen. Sora versprach in Helms Feste nach dem Aufenthalt des Buches zu fragen, und Flint sicherte ihm seine Hilfe zu.

Nach kurzer Zeit machten sich die fünf auf den Weg durch den Neverwinterwald. Nach alter Druidentradition legten sie auf jeden der Wegsteine einen neuen Stein, sodass dieser Weg nicht verloren geht. Es dauerte gut einen halben Tag bis sie durch den Regen an einer Weggabelung angekommen waren. Der Druide hatte ihnen gesagt, dass es hier einen alten Tempel geben würde. Und so verfolgten sie den Rat und begaben sich zu besagtem Tempel. Dort angekommen kletterte der geschickte Halbling den nassen Tempel hinnauf um hinein zu sehen. Er sah dort vier Animaten, die sich um eine magische Apperatur aufgestellt hatten. Althaea nutze einen Zauber um vossaussagen zu können was passieren würde, wenn die fünf in den Tempel gehen würden. Sie sah dort einige Leichen auf dem Boden liegen und die vier Animaten auf sie losstürmen. Althaea entzifferte noch die Inschriften an den Außenwänden der Ruine. Es schien sich hier um einen Tempel von Kelemvor zu handeln.

Nach kurzem Überlegen rüsteten die Helden sich für den Kampf und gingen hinein. Jobo versuchte unbemekt zu bleiben und vertseckte sich hinter einigen Säulen, Althaea tat es ihm gleich. und tatsächlich, die Animaten schienen die beiden nicht zu bermerken. Flint und Sora wiederum liefen durch den Raum und strahlten Licht ab. Das grüne Licht von Flints Laterne und das gelb-goldene Licht der Sonnenklinge erhellten den Raum und lenkte die Aufmerksamkeit der Animaten auf die beiden Kämpfer. Caeldrim blieb im Hintergrund und bewaffnete sich mit seinem Bogen, er wirkte Heldenmut auf Flint. Es dauerte auch nicht lange und die Animaten, fünf an der zahl bemerkten die Kämpfer und stürmten auf die Helden zu. Jobo begab sich auf eine bessere Position und schoss mit seiner Armbrust von hinten auf die Animaten. Flint wirkte Zauber und schlug mit seinem Hammer zu. Nicht lange und der erste Animat segnete das Zeitliche. Soras Sonnenklinge schnitt durch das Gestein der Animaten und der nächste viel zu Boden. Doch in wenigen Sekunden wandte sich ein Animat um und ging auf Althaea los, die nun nicht mehr versteckt war. Er schlug auf sie ein, doch die geschickte Halbelfe wich ihm aus und schlug mit iherem Streitkolben auf den Animaten ein. Dieser schien den Schmerz der schweren Waffe gar nicht zu spüren. Sora kam ihr zu Hilfe und zusammen besiegten sie den weiteren Animaten. So schnell er angefangen hatte, so schnell war der Kampf zu Ende.

Die Abenteurer steckten ihre Waffen beiseite und begangen sich umzusehen. Althaea begann damit die Inschriften zu entziffern und bermerkte das scheußliche Ritual, das einige Kultisten hier praktizierten. Auf einem Altar wurde eine Person angekettet, vermutlich freiwillig. Dannach wurden der Person die Pulsadern an Händen und Beinen aufgeschnitten und das Blut wurde in Gefäßen gesammelt. Daraus erschafften die weiteren Kultisten die Animaten durch dieses magische Artefakt, welches weiterhin schwebend und blau leuchtend über dem Altar schimmerte. Flint untersuchte derweil die Kultisten und bemerkte schauriges, denn die in schwarz gekleideten Menschen scheinen anhänger der Wynareth zu sein. Einer davon umklammerte noch den blutigen Ritualdolch und hatte ein Gesangsbüchlein in seiner Tasche: “Psalm für Wynareth”. Nun war es für die Helden klar, dieses Artefakt muss zerstört werden. Nur wie? Jobo durchsuchte eine Kiste am Rand des Raumes und fand dort einiges an Gold und Silber.

Caeldrim entdeckte noch eine Bilderreihe und Althaea began damit die Inschriften der Elementarschmiede und der Säulen des Tempels zu übersetzen:

  • In dieser Nische ist eine Reihe einfacher, aber klarer Piktogramme auf einer Säule eingraviert. In den oberen Teil der Säule sind Figuren von Männern und Frauen mit erhobenen Armen eingraviert. Rüstungen in derselben Pose wurden in den Boden gemeißelt.
  • In dieser Spalte werden Szenen aus einer Schlacht angezeigt. Eine Armee von Männern in Lendenschurz und Fellen ist versammelt, in den Schatten gestellt von einem Dutzend voller Rüstungen, die über ihnen ragen. In den absteigenden Bildern zerschlagen die Rüstungen die Armee.
  • Die Piktogramme in dieser Nische zeigen eine Prozession, die zu einem Altar marschiert. Eine einsame Gestalt liegt auf dem Altar, und ein anderes Mitglied der Prozession treibt einen Dolch in sein Herz. Vom Sterbenden fließt etwas in einen weißen Stein über dem Altar.
  • “Die Zeit war ein Schleier für die Gottlosen. Kein Segen zu ernten und keine Gnade zu säen.”
  • “Sie verlassen ihren Körper, um ihre Seelen anzubieten und die Schwäche aufzugeben.”
  • “Fleisch und Knochenschwächung. Der barbarische Gottlose erlag endlich.”
  • “Kämpfer in Erz, unerbittlich und wild wie Tausende von Feinden.”
  • Bilder von Männern und Frauen, die Hämmer schwingen und Adras über einer Schmiede erhitzen, füllen diese Nische.
  • Die Bilder in dieser Nische zeigen eine Reihe blasser Steine, die eine Rüstung umgeben. Etwas fließt von den Steinen in die Rüstung und verleiht ihr einen goldenen Heiligenschein.

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