Dungeons and Dragons & Das Schwarze Auge in Ulm
 
[06.01.20] Session 5 – Die Wahrheit über Iarno Albrek

[06.01.20] Session 5 – Die Wahrheit über Iarno Albrek

6. Ches 1491 TZ (Die Klaue der Sonnenuntergänge)

Nach dem die drei Helden den Skeletten die ewige Ruhe gewährten, waren sie schon überrascht als sich ein Portal vor ihnen bildete. Mit gezogenen Klingen erwarteten sie, wer sich aus dem Portal zeigen würde, doch es war eine alte Gefährtin. Desatra schloss sich wieder ihrer Gruppe an und sie erklärte, dass sie nur eine kleine Pause von ihren Forschungen machen will.

Wieder zu viert unterwegs schlichen sie sich weiter durch den Keller des alten Anwesens. Doch erregten sie wohl zu viel Aufmerksamkeit und gerieten in einen Hinterhalt von zwei Rotbrenner Banditen. Pa yan Galadh versuchte eine Türe zu öffnen und wurde flink von den beiden Banditen in den Raum gezogen. Er bekam einige harte Hiebe ab. Sora reagierte schnell und zog den Elfen aus der Tür und nutze ihre heiligen Kräfte, um ihn zumindest ein wenig zu regenerieren. Desatra rannte zur Tür und begann einige Worte auf einer fremden Sprache zu murmeln und plötzlich sprießten mehrere Tentakel aus ihrem Körper und verletzte die Rotbrenner gut. Auch Flint musste ausweichen. Die Rotbrenner kamen aus der Tür hinaus in die kleine Gruft in der sich die Helden befanden. Wütend von dem Hinterhalt schlug Flint einem Rotbrenner den Schädel ein und der Rotbrenner sackte leblos auf dem Boden zusammen. Kurz darauf schoss Pa yan Galadh mehrere Pfeile auf die Rotbrenner, doch durch den engen Raum traf er die Banditen nicht. Sora holte mit ihrem Langschwert aus und köpfte einen Rotbrenner beinahe. Nachdem die Rotbrenner vor ihren Füßen lagen, begaben sie sich in den Raum aus dem die Rotbrenner kamen. Es stellte sich heraus, dass hier einige Menschen zum Sklavenhandel vorbereitet werden. In dem Kerker des Anwesens wurden einige Menschen gefangen gehalten, die Gruppe wusste sofort das einige, der hier eingesperrten Menschen wohl zur Familie von Tresandar gehören mussten. Die Gruppe versprach den Gefangenen wieder zu kommen und sie zu befreien.

Als nächstes brachen die vier die Türe zu einer Waffenkammer auf. Die dort beinhalteten Waffen warfen sie dem Nothic in sein Hort. Der Nothic, erfreut von dieser Geste, bat den Helden einen weiteren Packt an. Sie sollten ihm die Grottenschrate verfüttern und dafür würden sie eine magische Waffe bekommen.

Angetrieben von dem Lohn für diese Mühen, begangen sie einen Plan auszuhecken, wie sie das restliche Versteck ausmerzen können. Pa yan Galadh baute vor dem Raum der Grottenschrate eine Jagdfalle auf, die die Biester fernhalten sollte, sollten sie von den Kampfgeräuschen angetrieben, den betrunkenen Rotbrennern zu Hilfe kommen wollen. Nach dem Aufstellen der Falle, teilten sich die Helden in zwei Gruppen auf, um von beiden Seiten angreifen zu können. Gesagt getan. Gleichzeitig stürmten die Vier in den Aufenthaltsraum der Banditen. Flint und Sora stürmten voran und schlugen auf zwei der Banditen dort ein. Desatra wirkte einen Zauber, der einen Wirbel aus Dolchen hervorbrachte und den Banditen viel Schaden zufügte. Und Pa yan Galadh versuchte sich erneut an den Pfeilen seines Bogens. Die Banditen waren schnell besiegt, doch wie vorhergesehen kamen die drei Grottenscharte aus ihrem Zimmer. Der erste trappte in die Jagdfalle und schrie auf vor Schmerzen, er blockierte damit den Weg für die anderen beiden, die nun magische Geschosse von Flint abbekamen. Angetrieben von der Wut über ihre Schmerzen rissen sie ihren Kollegen um und stürmten an ihm vorbei. Doch durch die Enge des Ganges, hatten sie nicht viele Chancen und wurden von den vier Gefährten nacheinander erledigt. Einer der Grottenscharte hatte den Schlüssel bei sich. Sora nahm ihn an sich und begann den ersten Grottenschrat in die Tiefen der kleinen Schlucht zu werfen. In dieser Zeit fanden die anderen drei noch einiges an Goldmünzen verschiedensten Wertes. Nun begangen alle die Leichen der getöteten Banditen und Grottenschräte die Schlucht hinunter zu werfen.

Der Nothic war sehr zufrieden mit seinem Festmahl und krabbelte vorsichtig aus seinem Versteck. Wie er versprochen hatte, überreichte er den Helden ein Schwert, welches er wohl in der Schlucht anfangs gefunden hatte. Es Handelte sich um das Schwert des ehemaligen Besitzers des Anwesens. Das Schwert heißt Klaue, und befindet sich nun im Besitz von Sora.

Nach dem sie die Gefängnisse aufgeschlossen haben, flüchteten die Gefangenen und als Dank dafür erklärte einer der Gefangenen, Sie habe einen Familienschatz versteckt, der sich in Donnerbaum befinden würde. Es würde sich dabei um eine magische Smaragdhalskette in ihrem ehemaligen Alchemie-Laden handeln.

Als nächstes schlossen sie das Zimmer des Magiers auf. Es Handelte sich bei dem Zimmer um ein alchemistisches Labor. Nach einigem Suchen, fand Desatra das Tagebuch des Magiers Glasstab/ Iarnor Albreck. Er forschte wohl daran einen Unsichtbarkeitstrank herzustellen. Mit diesem Wissen stürmte die Gruppe das Zimmer des Magiers, doch er war nicht mehr dort. Offensichtlich hat er den Tumult um die Rotbrenner mitbekommen und ist geflüchtet. Sie durchsuchten seine Sachen und fanden einen riesigen Schatz, wohl das Kapital der Banditen. Zusätzlich fanden sie einen Brief der Schwarzen Spinne, die Iarnor vor Fremden warnte. Damit waren wohl die Helden gemeint, die nun sein Versteck auseinander nahmen.