Dungeons and Dragons & Das Schwarze Auge in Ulm
 
[08.02.21] Session 18 – Der Eiswasserpass Teil 3: Hort der Fischwesen

[08.02.21] Session 18 – Der Eiswasserpass Teil 3: Hort der Fischwesen

°12. Mirtul°

Die Gruppe wurde von den neugierigen Mykoniden zu einem moosbewachsenem Fleck Erde in ihrem unterirdischen Hain geleitet. Dort konnten sie ihre Kräfte sammeln und sich bis zum nächsten Tag ausruhen. Am nächsten Morgen hielten die Myknoiden ein Ritual am Baum des Lebens ab, bei dem die Helden teilnahmen. Alle versammelten sich in einem Zirkel um den magischen Baum, während die Pilzwesen begannen, eine friedliche Melodie anzustimmen. Die Blätter des Baumes leuchteten Grün auf und erfüllten die Höhle mit einem wohltuenden Duft, der an einen Spätsommerwald bei sternenklarer Nacht erinnerte. Dutzende kleine Sporen setzten sich auf allen Teilnehmern ab und übertrugen die Melodie, sowie einige Bilder und Visionen. Einer der Mykoniden mit einem flachen gelblichen Pilzkopf trat hervor und stellte sich als Dorgulan vor. Er würde die Gruppe zu den Fischwesen geleiten. Die anderen wünschten ihnen zum Abschied alles Gute.

Dorgulan geleitete sie in einen abzweigenden Höhlengang, der sie nach einiger Zeit in eine kleine Höhle mit blau leuchtenden Kristallen führte. Dort verabschiedete er sich und warnte sie davor, dass die Fischwesen nicht mehr weit von hier seien. Bevor sie weiter gingen, schlug Norixius einige der Kristalle ab und verteilte sie in faustgroße Stücke an die anderen. Die Steine gaben einen schwachen Schimmer ab und dienten als gute Lichtquelle.

Die Höhle war an dem anderen Ende geflutet von stillstehendem, dunklem Wasser. Iro bemerkte dunkle Schatten die knapp unter der Wasseroberfläche auf sie zu schwammen. Die Fischwesen hatten sie entdeckt. Eine Hand voll Kuo-Toa sprang mit Speeren und Zangen bewaffnet aus dem Wasser und attackierten sie. Die Wesen hatten eine kleine humanoide Körperform mit Schwimmhäuten, nasser fahlgrauer Haut und einen fischförmigen Kopf mit großen, aufgequollenen Augen. Als sie auf die Gruppe zustürmten, brabbelten sie unverständliche Wörter und der Wahnsinn blitzte in ihren Augen. Es entbrach ein Kampf, den die Helden schlussendlich gewannen.

Rikuhu nutzte ihr Vertrautentier in Fischform, um unter Wasser zu tauchen und die überflutete Höhle auszuspähen, von der die Kuo-Toa kamen. Sie tauchte in einer weiteren Kammer wieder auf und berichtete den anderen wie viele sie gesehen hatte, sowie von den Nestern. Durch den Zauber Wasseratmung von Rikuhu, war es den anderen möglich, ihr unter Wasser für längere Zeit zu folgen und so überraschten sie die Kuo-Toa mit einem tödlichen Angriff. Ein weiterer überfluteter Durchgang führte zu einer größeren Kaverne mit einer Zisterne und aufgespannten Netzen. Hier waren die Kuo-Toa beschäftigt Fische zu fangen und zuzubereiten. Unter den vielen Kuo-Toa gab es einige mit Zangenstäben, die die Arbeiter überwachten. Die Gruppe tauchte zu der Kammer und schlich sich mithilfe der Deckung von einigen Stalagmiten näher zu den arbeitenden Kuo-Toa. Dank dem Zauber Spurloses Gehen von Rikuhu, bemerkte niemand ihre Anwesenheit. Sie schläferten einen Großteil der Kuo-Toa magisch ein und überraschten die restlichen aus dem Hinterhalt. Die Helden machten kurzen Prozess mit ihnen und schlitzten den schlafenden die Kehlen durch. Es sah so aus, als hätten die Kuo-Toa Unmengen an Nahrung hier gefangen und für etwas bestimmtes vorbereitet. Was es damit auf sich hatte, galt es noch herauszufinden, denn von den weiteren Höhlengängen waren Trommeln und gurgelnder Gesang zu hören.