Dungeons and Dragons & Das Schwarze Auge in Ulm
 
[08.09.20] Session 27 – Blut auf den Straßen

[08.09.20] Session 27 – Blut auf den Straßen

º21. Tarsahkº

Volothamp Geddarm und sein vermisster Freund

Ein Troll schob sich den Schacht in der Taverne hinauf. Durnan sprang über die Theke und begann den Helden Befehle zuzurufen. Er und Sora blockierten dem Ungetüm den Weg, während Jobo und Daesatra ihn mit Feuer und Säure schwächten. Daesatra dachte sofort an eines ihrer Bücher in welchen sie laß, dass Trolle eine regenerative Haut besäßen. Das wusste auch Durnan der den beiden Befahl weiter zu machen. Sora räumte derweil einige Blutmücken aus dem Weg, die sich vom Rücken des Monsters ablösten. So schnell der Troll hinaufkletterte, so schnell wurde er besiegt.

Nach dem Kampf begann Sora den Troll den Schacht hinunter zu werfen, einige Abenteurer kamen ihr nun zur Hilfe. Durnan begann derweil die Taverne wieder zu öffnen. Kurz darauf wurde die Gruppe von einem Mann angesprochen. Er stellte sich ihnen als Volothamp Geddarm vor. Er hatte eine Aufgabe für die Gruppe. An einem Tisch senkte er seine Stimmt und begann davon zu erzählen, dass sein guter Freund Floon Blagmar verschwunden ist. Er erklärte der Gruppe, dass er ihn zuletzt sah, als sie im Hafenviertel in der Taverne zum Aufgespießten Drachen einen über den Durst tranken. Die Helden willigten ein, begannen aber Volo noch nach dem Bleiernen Schlüssel zu befragen, sie wussten ja dass dieser irgendetwas von Volo wissen wollten. Aber er winkte ab und meinte, dass er keine Ahnung hatte, wovon sie da Sprachen.

Die Gruppe machte sich sofort auf zur Taverne zum aufgespießten Drachen. Jobo führte die Gruppe durch einige dunkle Gassen. Die Personen, die sich im Hafenviertel befanden, wurden immer ärmlicher umso weiter sie sich in das Viertel wagten. Schiefe Häuser zäunten die Straßen und auf dem Weg zur Taverne kamen sie an einem Tatort vorbei. Einige dutzend Tote lagen auf den Straßen und die Stadtwache hatte bereits alles abgeriegelt und drei Verdächtige festgenommen. Die Gruppe zwängte sich an der Absperrung vorbei, um zur Taverne zu gelangen. Die Taverne lag am Ende einer engen Gasse. In der Taverne war bisher nicht viel los. An einem Tisch versoffen einige Hafenarbeiter ihren Tagessold und der Besitzer stand hinter der Theke. Der rundliche Wirt geizte allerdings mit Informationen, bis Jobo ihn mit einem Goldohrring bestach. Dieser lockerte seine Zunge und er erklärte der Gruppe, dass der Gesuchte und Volo tatsächlich hier waren, doch nachdem Volo ging kam ein weiterer Mann in die Taverne. Bei dem Mann handelte es sich um den Sohn des letzten offenen Fürsten, er nannte den Namen Renaer Neverember. Weiterhin erklärte der Wirt, dass die beiden Männer, nachdem sie die Taverne verließen, von einer Gruppe Schlägern verfolgt wurden. Dann meldete sich einer vom Tisch der Arbeiter, welcher nach ein paar Goldmünzen den Helden einen Ort verriet, an dem er schon öfter besagte Personen gesehen hatte.

Die Gruppe machte sich auf zu dem erwähnten Lagerhaus am Hafen der Stadt.

Ein Streit zwischen Banden

Als die Sonne am Hafen unterging erreichten sie das Lagerhaus. Jobo erkannte sofort, dass es sich hierbei um eines der geheimen Lagerhäuser der Zhentarim handeln musste. Sie beschlossen, dass Jobo zuerst alleine hinein gehen sollte. Doch weiter als in den umzäunten Hof kam er leider nicht, die weiteren Wege waren versperrt und er kannte auch das geheime Klopfzeichen nicht.

So beschlossen sie das Gebäude zu beschatten. Sora und Daesatra machten sich auf zurück zur Taverne um dort nach Spuren zu suchen, doch sie kamen erfolglos zurück. In der Zwischenzeit schritt die Nacht voran und Saladir bemerkte, wie eine Gruppe Kenkus aus dem Lagerhaus schlich. Er und Jobo konnten sich eben noch hinter einer Ecke verstecken, sodass die Kenkus sie nicht erwischten. Die Helden vermuteten, dass das Lagerhaus nun leer sein sollte, also begannen sie hinein zu schleichen. Jobo öffnete die Tür in die er sich zuvor nicht hineinwagte. Hinter dieser Tür bildete sich ein schreckliches Bild wieder. Der Raum war gesäumt mit toten Mitgliedern der Zhentarim und der Xanathar-Gilde. Wie es schien hatten sich die Mitglieder hier gegenseitig umgebracht. Vielleicht eine Streiterei zwischen den Gilden? Auf der anderen Seite des Raumes befand sich eine Treppe unter welcher sich ein Kleiner Raum befand. In dem Raum fanden sie zwischen Fischresten und Fässern den gefesselten Renaer Neverember. Sie befreiten ihn und erklärten ihm, dass sie Floon suchen würden. Seine Miene verfinsterte sich, als er der Gruppe erklärte, dass die Xanathar-Gilde Floon mitnahm nachdem sie die Zhentarim in diesem Lagerhaus überfallen hatten. Wahrscheinlich verwechselten sie die beiden Männer. Auf die Frage hin, warum sie Renaer entführen wollten, antwortete er, dass einige Gerüchte durch die Straßen Waterdeeps ziehen würden. In diesen Gerüchten sei die rede von einem Vermögen, dass Dagult Neverember – der ehemalige offene Fürst der Stadt (sein Vater) – in Waterdeep unterschlagen haben soll. Die Gilden der Stadt wollen nun wissen wo sich dieser Schatz befindet und suchen nach dem Stein von Golorr, welcher allein nur den Standort preisgeben kann. Renaer versicherte den Helden, dass er nichts von diesem Schatz wisse.

Als die Gruppe Renaer zu Volo eskortieren wollte, brach die Stadtwache in das Lagerhaus ein. Gerade als sie die Gruppe wegen Mordes festnehmen wollten, mischte sich Renaer ein und klärte die Situation auf. Dank der guten Reputation von Renaer in Waterdeep, ließ der Hauptmann der Wache die Helden mit zwei geschlossenen Augen in Ruhe. Einer der Wachen bot der Gruppe an, sie zu einem Abwasserkanal zu führen auf dem er das Zeichen der Xanathar-Gilde gesichtet hatte. Der Hauptmann der Wache übereichte den Helden noch ein Pergament auf dem die Gesetzte der Stadt standen. Er erklärte ihnen, dass sie sich lieber nicht in die Angelegenheiten der Gilden einmischen sollten. Seine Männer hält er ebenfalls aus dem Gildenkrieg raus.

Schreibe einen Kommentar