Dungeons and Dragons & Das Schwarze Auge in Ulm
 
[11.08.20] Session 24 – Der Pakt wurde eingelöst

[11.08.20] Session 24 – Der Pakt wurde eingelöst

°6.  Tarsahk 1491°

Der Kapitän und sein Schicksal

Eine für Flint unruhige Nacht ging vorbei. Der Traum mit dem Elfen ging ihm durch Mark und Bein. Nachdenklich sah er zum Fenster hinaus und bemerkte, dass es wieder Regnete. Seine Gefährten waren bereits unten in der Schmiede und begangen damit ein Frühstück vorzubereiten. Doch irgendetwas empfand er als seltsam. Er hatte das Gefühl das ihn etwas rief. Vielleicht der Elf in dem Käfig? Er schüttelte seine Gedanken ab und ging hinunter. Ihm fiel auf, dass die Rüstungen die die Abenteurer trugen recht verbeult und instabil waren. Zum Wohle seiner Gefährten begann er damit die Rüstungen aller zu reparieren. Notdürftig aber dafür vollständig, reparierte er die Rüstungen und sie begaben sich auf den Weg zurück zum Leuchtturm. Als sie am Leuchtturm ankamen waren sie bereits vom Regen durchnässt. Die Vetteln erwähnten, dass sich der Weg zu der Seehai hinter ihrem Leuchtturm befindet. Die Abenteurer folgten dem besagten Weg und fanden sich an einem aufgelaufenen Schiff wieder. Sie mussten sich beeilen, es schien nicht mehr lange bis zur Flut zu dauern, denn ihre Füße standen bereits unter Wasser. Sie kletterten die Seehai hinauf und befanden sich nun an Deck des Schiffes. Das Schiff besaß am Bug zwei Ballisten. Beim Versuch sich diese näher anzuschauen, wäre Flint beinahe durch eine morsche Stelle in der Treppe gebrochen. Glücklicher Weise reagierte er schnell und sprang nach vorne. Auch Jobo begann sich die Ballisten anzusehen. Sie hegten den Plan, diese großen Waffen gegen einen eventuellen Gegner anzuwenden, doch leider waren die Ballisten leer und es schien keine Munition mehr an Board zu sein. Enttäuscht drehten sie sich zu ihren Gefährten um, welche nun von 4 Ghulen umzingelt waren. Einer der Geschöpfe schnappte sich Althaea und biss ihr in den Arm, doch Sora rammte ihm ihr Schild in die Seite, wodurch er Althaea losließ. Jobo und Flint stürmten zu ihren Gefährten und zusammen besiegten sie die 4 Ghule.

Da sie an Deck der Seehai sonst nichts gefunden hatten, begaben sie sich hinunter. Schnell entdeckte Jobo die Truhen die hier unter Wasser gelagert wurden und machte die anderen darauf aufmerksam, doch sie wollten bisher niemanden erzürnen und so beschlossen sie die Truhen vorerst liegen zu lassen. Jetzt, wo sie sich unter Deck befanden, konnten sie das große klaffende Loch erkennen, welches womöglich der Grund für das ende der Seehai gewesen sein könnte. Als sie sich weiter hineinbegaben und das Licht von Flints Laterne den Raum weiter erhellte, fanden sie eine Art Altar, erbaut aus Strandgut und alten Planken. Während sie darüber diskutierten, was es sich damit auf sich hatte, löste sich etwas aus den Schatten des Schiffes. Ein Mann, mit blasser blauer Haut, kam auf die Gruppe zu. Er zog einige Schattententakel mit sich mit. Sora begann mit dem Mann zu reden und es stellte sich heraus, dass es sich bei dem Mann um den Kapitän der Seehai handelte. Er erklärte der Gruppe das er bereit wäre sie gehen zu lassen, wenn sie eine Lösung für seinen Fluch hätten. Doch keiner der Helden konnte einen Fluch brechen, und da Daesatra einen Pakt mit den Vetteln eingegangen war, mussten sie diesen erfüllen. Sie überlegten einige Zeit, doch leider kamen sie und die Kreatur nicht zu einem Ergebnis wie sie ihm helfen konnten und dennoch den Pakt einhalten konnten. So mussten die Helden den Kapitän mit Gewalt von seinem Leiden erlösen.

Der Kapitän rief einige seiner Ghule zur Hilfe, die die Gruppe auf Abstand hielten. Sora kämpfte sich bis zu ihm vor und bemerkte schnell, dass dies keine gute Idee war. Zwar erlitt er schwere Wunden durch ihren Angriff, doch die Kälte, die er ausstrahlte war sogar für Soras Sonnenklinge zu stark. Und noch dazu hatte sie ihn nun wütend gemacht. In der Zwischenzeit besiegten Jobo und Flint weitere dieser Ghule und drangen ebenfalls weiter zu ihm vor. Der Kapitän nutzte seinen Schwall aus verdorbener Tinte gegen die Gruppe. Die Tinte ätzte sich durch ihre Kleidung und verursachte schwere Wunden. Althaea ging dabei zu Boden. Flint bemerkte dies, doch hatte er viel mit dem Ungeheuer vor ihm zu tun. Er drängte das Ungetüm zurück und half Althaea. Währenddessen versuchte Jobo sich hinter den kapitän zu schleichen, doch er bemerkte ihn und stieß ihn mit seinen Tentakeln auf die Seite. Schon nach kurzer Zeit spuckte er wieder die schwarze Tinte auf die Kämpfenden. Dabei erwischte es Sora und Flint, der gerade Althaea stabilisierte. Sie gingen zu Boden, doch in einem Bruchteil einer Sekunde stürmte Jobo herbei und half Sora wieder auf die Beine. Althaea wiederum nutze hr neue Kraft und beschützte den am Boden liegenden Flint vor dem Monster, das nun auf sie zu kam. Der Ghul bekam einen gezielten Armbrustschuss ab und fiel so nach hinten zu Boden. Wut und die Verantwortung für ihre Gefährten leiteten Sora. Flink schluckte sie einen der Heiltränke. Kaum lief sie in die Richtung des Kapiäns, erreichte sie auch sofort die Kälte die er ausstrahlte. Sie legte alle Kräfte in die beiden letzten Schläge und man erkannte nur noch wie die Sonnenklinge durch ihn hindurch glitt. Das strahlende Licht des Schwertes schien durch ihn hindurch und er sackte zu Boden. Flint erhielt von Sora noch einen Heilzauber um wieder aufstehen zu können.

Der Kapitän ging zu Boden und der Altar brach magisch zusammen, auch das Leuchten des Altares hatte aufgehört. Nur noch das Rauschen des Meeres war nun zu hören und die Helden versuchten sich einen Moment Ruhe zu gönnen, doch plötzlich bemerkten sie, dass der Wasserspiegel rasant anstieg. Sie Sprangen auf trennten noch den Kopf des Kapitäns ab, nahmen alles aus den Truhen mit und begaben sich wieder an Deck. Dort angekommen, bemerkten sie das der Sturm schlimmer geworden war, sie waren nun umgeben von Wasser und das Schiff begann unterzugehen. Sie sprangen von Board und versuchten an Land zu schwimmen, bevor das Unwetter sie aufs offene Meer hinausziehen konnte. Plötzlich aber erwischte die Helden eine gewaltige Welle und zwei von ihnen waren nicht mehr zu sehen. Flint und Sora reagierten schnell und tauchten hinab um Althaea und Jobo hoch zu ziehen. Althaea schaffte es mit Soras Hilfe wieder an die Oberfläche doch von Flint und Jobo fehlte noch jede Spur, so tauchte Sora wieder ab und sah, wie Flint es nicht schaffte Jobo alleine hinauf zu ziehen, anscheinend hatte sich eine Seealge um seinen Fuß gewickelt. Sora half Flint dabei Jobo hinauszuziehen. Schnell schwommen sie an Land und zogen sich durchnässt aus dem rauen Meer. Das Gewitter schien schlimmer zu werden und sie versteckten sich eine kurze Zeit hinter einigen der Ruinen. Sie erholten sich kurz und begaben sich dann zurück zur Schmiede, nach dem letzten Kampf wollten sie sich noch einmal ausruhen bevor sie zu den Vetteln gehen würden. Das Problem für die Gruppe war, sie mussten diese Nacht hungern, ihr Proviant ging aus. Sie legten sich wieder alle in ihre Zimmer und schliefen erschöpft ein. Doch ittmen in der Nacht wachte Jobo auf und wollte lediglich auf die Toilette gehen. Schon auf dem Weg dorthin bemerkte er, dass es ihn am gesamten Körper juckte. Als er sich im Spiegel ansah bemerkte er einige faustgroße Pusteln auf seinem Rücken die sich schnell und konstant auf seinem Körper ausbreiteten. Er begann damit sich panisch mit Wasser abzuwaschen doch das verschlimmerte die Situation, die Pusteln platzten auf und ein widerlicher Gestank aus Eiter und Blut durchzog das Zimmer. Weiter panisch versuchte er sich die Wunden mit Alkohol auszuwaschen und schrie dabei auf. Sora bemerkte den Schrei und Stürmte dem Geräusch nach. Als sie die Tür zum Bad öffnete, lag Jobo bereits auf dem Boden, gelähmt vom Schmerz dem ihn die Wunden zufügten. Sie untersuchte ihn und erkannte die Krankheit sofort, es musste sich um die „Blaufäule“ handeln, diese Krankheit musste er sich bei dem Kampf auf der Seehai geholt haben. Zu Jobos Glück kannte Sora die Erkrankung und konnte sie routiniert behandeln. Sie nutzte Magie sowie Göttlichen Beistand. Seine Wunden schlossen sich, doch es würden Narben bleiben. Sie trug ihn ins Bett und setzte sich in seinen Raum auf den Boden um dort wachend weiter zu schlafen. Doch auch Flint wurde wieder von Träumen geplagt und wachte kurz nach den Beiden auf. In seinem Traum wandelte er durch ein großes Anwesen mit einer großen Halle. In dieser standen mehrere Tische mit vielen Stühlen. Seine Schritte trugen ihn zu einem Fenster durch das er hinaus sah. Er erkannte dort eine große Stadt, die ihm aber nicht bekannt vorkam. Ein Unwohlsein schlich sich in sein Unterbewusstein während des Traumes. Flint richtete sich im Bett auf und sah kurz durch das Fenster. Überlegend, was der Traum nun zu bedeuten hatte, bemerkte er wieder dieses Gefühl, das ihn zum Leuchtturm zog. War es die Seele von dem Elfen die nach ihm rief? Wollte sie von ihm befreit werden? Was stellten nur diese Vetteln mit dem Elfen an?

°7.  Tarsahk 1491°

Die Vision des Elfen

Am nächsten Morgen begaben sie sich zum Turm der Vetteln. In der Zwischenzeit kochte Wut in ihnen auf, doch einen Kampf wollten sie dennoch nicht riskieren. Sora nahm den Kopf des Kapitäns und warf ihn durch die Eingangstür im ersten Stockwerk des Turmes. Die Vetteln übergaben ihnen eine Ritterrüstung, bei der der Anwender resistent gegen Hiebwaffen wird. Flint schnappte sich Althaea und sie begaben sich auf den Leuchtturm um das Leuchtfeuer zu entzünden. Sora bemerkte unterdessen den immer noch mit einem Tuch verhängten Käfig. Als Flint wieder zurück kam erklärte er, er habe mit Hilfe des Ausblicks vom Turm eine kleine Karte von Leilon angefertigt. Sora sprach die Vetteln auf den Elfen an, dass sie ihn jetzt mitnehmen werden, um ihn zu vergraben. Die Vetteln waren nicht begeistert, doch Sora überzeugte sie. Flint und Sora begaben sich zu dem Käfig, und als sie das Tuch hinunternahmen bemerkten sie, wie eine Seele versuchte in sie hinein zu tauchen, allerdings ohne bewusste Einwilligung an einer Art Wall in ihrem Gedächtnis abprallte. Flint und Sora beschlossen dies erst zurück in der Schmiede zuzulassen, um den Vetteln davon nichts erklären zu müssen. Flint wusste durch seinen Traum von einer Perle in den Händen des Elfen, und so versuchte er die Perle in seinem Umhang verschwinden zu lassen. Es gelang ihm auch und Sora nahm den Elfen hoch, um ihn hinaus zu tragen. Im letzten Moment fiel Flint ein, dass der Kapitän etwas von einem zweiten Fokus gesprochen hatte. Er ging davon aus, dass dieses das Logbuch sei, das Gyrand von ihnen haben wollte. Vorsichtig sprach er die Vetteln darauf an, doch die wollten das Buch nicht einfach so hergeben. Sora nahm ein Schwert zur Hand, welches sie bei dem Frostriesen bekommen hatte und tauschte es gegen das Buch ein.

Die Helden verließen den Turm, mit allem was sie wollten und begaben sich zurück zur Schmiede. Dort angekommen, gewährten sie der Seele des Elfen Einlass in ihren Verstand. In einer Vision fanden sie sich in einer Paralleldimension aus dunklen, nebelartigen Schatten wieder. Vor ihren Augen bildeten sich zwei Gestalten aus grünlicher Energie, allerdings ohne feste Konturen. Eine der Beiden ergriff das Wort mit unsicherer und angsterfüllter Stimme:

Kaladan, ihr müsst mir helfen, im Namen der Akademie. Ihr seid der einzige, dem ich noch vertrauen kann.“

„Was ist passiert Erevan, beruhigt euch.“

„Ich war mir so sicher, ich könnte ihnen helfen. Ich war kurz davor der Welt zu zeigen, dass die Wissenschaft der Beseelung keine von Hass erfüllte Nekromantie ist. Aber alles ist schiefgelaufen. Die Seelen der Kinder der Cassalanters waren schon in Sicherheit, als mich der Feind hinterrücks überfiel. Ich habe alles verloren!“

„Nun beruhigt euch Erevan, warum seid ihr dann hier?“

„Sie jagen mich! Ich bin der einzige Elf, der die Wahrheit der Cassalanters gesehen hat! Sie wollen meinen Tod, Kaladan!“

„Erevan, du weißt ich helfe dir wo es nur geht, aber das Trollschädelanwesen ist kein sicherer Ort für dich. Die Zeit ist nicht dein Freund, du musst nach Norden fliehen! Wenn sie Wind bekommen, dass du mit einem Wächter geredet hast, werden sie mich als Waffe gegen dich einsetzen!“

Die letzten Worte von Kaladan hallten noch durch die nebligen Schatten, als alles in sich zu verschwimmen drohte. Die Vision war wieder verschwunden.

Verwirrt und getrübt saßen die Heden nun um ihr Feuer in ihrem kurzweiligen Stützpunkt. Die nächste Nacht war seit langem mal wieder eine Erhohlung für die Helden.


Haltbarkeit der Verzauberung auf den Gegenstände nach dem Spielabend:

Daesatra

  1. Dolch 7 Tage
  2. Rüstung 5 Tage

Flint

  1. Kettenpanzer 2 Tage

Jobo

  1. Dolch (1) 10 Tage
  2. Dolch (2) 6 Tage
  3. Dolch (3) 0 Tage verfallen
  4. Rüstung 0 Tage verfallen
  5. Armbrust 4 Tage

Sora

  1. Rüstung 6 Tage

Althaea

  1. Armbrust 0 Tage verfallen
  2. Lederrüstung 0 Tage verfallen

Die von Daesatra in der Zauberschmiede verzauberten Gegenstände erhalten +1 und die Eigenschaft “Magische Waffe/ Rüstung” bis zum Ende der o.g. Haltbarkeit.


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