Dungeons and Dragons & Das Schwarze Auge in Ulm
 
[15.03.20] Session 12- Giftfang: der Wächter von Donnerbaum

[15.03.20] Session 12- Giftfang: der Wächter von Donnerbaum

Der Druide Reidoth

19. Ches 1491 TZ (Die Klaue der Sonnenuntergänge)

Und da standen sie nun, in dem Hort eines grünen Drachen. Ihr Glück, dass dieser wohl zu schlafen schien, so konnten sie sich wieder hinaus schleichen und zu einem späteren Zeitpunkt erholt zurückkommen.

Als die vier eine Kehrwende machen wollten, öffnete sich ein Portal. Aus dem blau schimmernden Portal trat Desatra und staunte nicht schlecht in welche Gefahren sich ihre Gefährten begaben. Sie verstummte schnell und schlich mit den anderen hinaus aus dem Hort. Die fünf Gefährten entschieden sich, dass sie erst nach dem Druiden suchen möchten, vielleicht hat er einige Informationen zu diesem jungen Drachen.

Und so untersuchten sie den Rest der Ruinen von Donnerbaum.  Es dauerte auch nicht lange und sie entdeckten ein Haus, welches anscheinend gepflegt wird. Zumindest sah es nicht zerfallen und unbewohnt aus. Auffällig für eine Ruinenstadt. Flint ergriff zuerst die Initiative und klopfte an der Tür an. Währenddessen bemerkte Pa yan Galadh, dass sie seit dem Drachenhort von Vögeln beobachtet und verfolgt werden. Zu wem gehörten diese Vögel nun? Zum Drachen oder zum Druiden? Der Druide hinter der Tür weigerte sich aufzuschließen und schickte die Helden immer wieder davon, bis sie ihn endlich überredet hatten, dass er sie hinein ließ. Offensichtich hatte der Druide angst vor etwas, die Türen waren mehrfach verriegelt. In einem Gespräch erklärte der Druide, dass sein Name Reidoth sei und der Drache ihm nicht gut gesonnen wäre. Er erzählte davon wie der Drache sich hier niedergelassen hat und alle Freunde des Druiden genommen hatte. Offensichtlich versprühte der Drache ein Gift, welches die Vögel und Tiere in diesem Wald beherrscht. Nach einigen Bitten stimmte der Druide zu, er würde den Helden helfen, den Drachen niederzustrecken, allerdings wolle er nicht kämpfen, ihnen aber mit einem Trank aushelfen. Einen Trank gegen Gift. Allerdings nicht mehr am selben Tag. Er würde morgen losziehen und die nötigen Kräuter sammeln.

Um seine Gastfreundschaft zu ehren, begannen Sora und Flint das Lagerfeuer vorzubereiten, dafür gingen sie hinaus und begangen Feuerholz zu suchen. Währenddessen bemerkte Desatra, dass sich der Druide und Caeldrim still unterhielten. Aber worum es ging, konnte sie nicht ausmachen. Pa yan Galadh wiederum sah sich in der Hütte um und nutze einen stillen ungesehenen Moment, dann  entdeckte er tatsächlich etwas interessantes. Zwischen den Büchern ragte ein Brief heraus, doch ihm gelang es nicht den Brief näher anzusehen.

Als ein Lagerfeuer entzündet worden war, erzählte der Druide von der tragischen Geschichte Donnerbaums. Vor ca. 30 Jahren brach ein Vulkan aus, der die gesamte Stadt in Asche untergehen ließ. Diese Asche hatte etwas magisches und so begannen die Pflanzen und Tiere zu mutieren und sich zu verändern. Er erklärte auch, dass Donnerbaum mal ein Außenposten von Neverwinter gewesen sei.

Auf Nachfrage erklärte er den Helden, dass er einen Pfad markiert hat, um zur Festung Cragmaw zu kommen. Sie müssten nur den aufgestellten Steinen folgen und dabei niemals den Pfad verlassen! Der Wald sei tückisch und gefährlich.

20. Ches 1491 TZ (Die Klaue der Sonnenuntergänge)

Am nächsten Morgen begann der Druide wie versprochen nach den Wurzeln für das Antidot zu suchen, Pa yan Galadh begleitete ihn dabei. Nach ca. 2h fanden sie eine einzige Wurzel, woraus Reidoth lediglich ein Antidot herstellen konnte. In der Zwischenzeit zog Flint den Brief aus den Büchern. In dem Brief der anscheinend von der Smaragdenklave stammt, sind die Standorte einiger Goblinstämme eingezeichnet. Flint nutze auch die Möglichkeit und sprach Caeldrim auf sein Gespräch mit dem Druiden an. Caeldrim erklärte daraufhin, dass er auf der suche nach einem Buch sei, welches seiner Heimat helfen solle.

Giftiger Drachenodem  

Reidoth brauchte nicht lange um den Trank zu brauen. Die Abenteurer nahmen ihn dankend an und begaben sich wieder in den Drachenhort. Wieder wurden sie verfolgt von den Vögeln, die wie sie nun wissen, die Augen des Drachen darstellten. Am Drachenhort angekommen, begann der Drache sich aufzurichten und schien die fünf Abenteurer mit seinen gewaltigen Fangzähnen anzugrinsen. Sora erhob das Wort, zuerst versuchte sie den Drachen zu überzeugen diesen Wald zu verlassen, doch der Drache ließ nicht mit sich reden. Ein uraltes Geschöpf wie er ließ sich doch nichts sagen, schon gar nicht von einer Drachenblütigen. Doch er machte ihnen ein fragwürdiges Angebot, er würde den Wald verlassen, wenn sie es schaffen würden den Turm, in dem er sein Hort hatte, in Gold aufzuwiegen. Sie sollten dafür die Städte um den Neverwinterwald plündern und das Erbeutete zu ihm bringen. Die Gefährten ließen sich aber nicht einschüchtern. Wütend über die respektlosen Worte des Drachen über das Leben vieler und das ihrer Herkunft erhob Sora das Schwert. Sie fragte ihn zuerst wie der Drache hieß, er antwortete darauf mit „Giftfang“. Die Drachenblütige meinte daraufhin, dass sie diesen Namen sicher nicht vergessen würde nach seinem Tod, und mit diesen Worten zogen auch ihre Gefährten ihre Waffen. Flint meinte in diesem Moment nur, er hätte es ja gesagt, dass man mit ihm nicht reden könne.

Es folgte ein schwerer Kampf, bei dem man vermuten könnte, die Helden hatten hier mehr Glück als Verstand sich mit einem Drachen anzulegen. Das Gift des Drachenodem biss sich durch die Haut der Kämpfenden und Caeldrim wurde zu Boden geschlagen von den Mächtigen Klauen des Drachen. Pa yan Galadh, Flint und Desatra wiederum kämpften unermüdlich mit Pfeilen und Zaubern, während Sora versuchte den verletzten und ohnmächtigen Cealdrim aus der Gefahrenzone zu holen. Schnell fand Pa yan Galadh durch sein gezieltes Auge die Schwachstelle des Drachen, sein Hals war nicht wie der Rest des Körpers mit Schuppen überdeckt. So zielte er geschickt auf den Hals, was auch von Flint bemerkt wurde, als sein Gefährte sich auf diese eine Stelle zu konzentrieren schien, sodass er auch mit den Magischen Geschossen auf die verwundete Stelle abzielte. Desatra wirkte einen Dolchsturm, in dem der Drache kurze Zeit gefangen war. Und genau diesen Moment nutzte der geschickten Bogenschütze. Er holte kurz Luft, überspannte seine Bogensehne und schoss! Einmal, zweimal vielleicht auch dreimal auf dieselbe Stelle, wodurch sich einer der Pfeile durch die dicke, ledrige Haut des Drachens bohrte, der dann mit einem ohrenbetäubenden Krachen in sein gehortetes Gold schmetterte.

Ruhe kehrte ein, Sora begann damit die Wunden der anderen zu versorgen und Caeldrim wieder herzustellen. Pa yan Galadh stürzte sich zuerst auf den Drachenschatz, er fand dabei einen verstorbenen Elfen, welcher einen Elfenumhang trug der leicht grün zu schimmern schien. Als der Rest wieder auf den Beinen war, begaben sie sich ebenfalls zum Hort und sahen sich um. Flint nahm sich ein eine kleine Schuppe des Drachenschwanzes mit.

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