Dungeons and Dragons & Das Schwarze Auge in Ulm
 
[17.02.20] Session 10 – Marbas der Figurenschnitzer und der Bleierne Schlüssel

[17.02.20] Session 10 – Marbas der Figurenschnitzer und der Bleierne Schlüssel

Begegnungen auf der Hohen Straße

17. Ches 1491 TZ (Die Klaue der Sonnenuntergänge)

Der Regen, der in Phandalin herrschte, trübte nicht die Stimmung der Helden. Um zu sehen ob ihr neuer Freund auch einen echten Kampf überleben würde, fädelte Flint einen kleinen Wettstreit zwischen Pa yan Galadh und Caeldrim ein. Der Wettstreit handelte davon einen Apfel von einem Baum zu schießen. Nach einem Misslungenen Schuss seitens Caeldrim, versengte Pa yan Galadh ebenfalls seinen Schuss hinter dem Apfelbaum. Beschämt zahlte der Elf dem Barden den Wetteinsatz und die vier zogen los.

Der Regen ließ nach und sie begaben sich auf den Weg nach Donnerbaum, wo sie nach einem Druiden suchen wollten, der ihnen vielleicht mehr über Drachen und Burg Cragmaw erzählen könnte. Als es dunkel wurde, erreichten sie eine Brücke, die über einen kleinen Fluss führte. Es schien das dort jemand ärger mit einigen Banditen hatte. Die Banditen hämmerten immer wieder auf den Wagen ein, der dort mitten auf der Straße stand. Auf Flints bitte hin schoss Caeldrim einen Pfeil auf einen der Banditen, die sich auch sofort umdrehten und die Gruppe ins Ziel nahmen. Die Banditen stürmten los, doch Sora versperrte ihnen den Weg. Einer der Banditen Sprang auf die Mauer der Brücke, um Sora auszuweichen. Pa yan Galadh suchte sich eine vorteilhaftere Stelle, von der aus er ohne Probleme einen Pfeil nach dem anderen in die Banditen schoss. Flint fing den ausgewichenen Banditen ab und zwang ihn in einen Kampf. Er schwang mit seinem schweren Hammer immer wieder auf den Banditen ein, während Sora die drei, die sie versuchte in Schach zu halten, in Flammen aufgehen ließ. Wütend aufgrund dieses Angriffes folgten einige schwer abzuwehrende Schläge der Banditen auf Sora. Sie war gezwungen sich zurück zu ziehen. Pa yan Galadh, Flint und Caeldrim erledigten den Rest.

Doch als die Banditen bezwungen waren bemerkten die vier, dass der schwarze Wagen Fahrt aufgenommen hatte und nun die Brücke hinunterrollte. Doch der Wagen kam nicht weit, die Banditen hatten diesen Fall wohl bedacht und hatten einen Baumstamm auf die Straße gelegt. So passierte das, was diese Schufte vorhatten: Der Wagen stoppte abrupt und ein Rad krachte knacksend aus seiner Verankerung. Nach mehrmaligem Klopfen, trat eine Gestalt aus dem Wagen heraus, es war ein Tiefling. Später erfuhren wir, dass sein Name Marbas sei. Sora half ihm den Wagen hoch zu stemmen und das Rad zu befestigen, danach zogen Flint und sie den Baumstamm von der Straße und der Wagen rollte die Brücke hinab. Das Pferd war durchgebrannt und schon längst über alle Berge, Pa yan Galadh hatte zuvor noch versucht das Pferd zu fassen doch es war zu schnell und zu aufgebracht. Flint bat dem Tiefling an, den Abend mit der Gruppe zu verbringen, vielleicht würde man am Lagerfeuer ein wenig mehr aus ihm herausbekommen. Doch so neugierig sie auch waren, Marbas gab nicht viel von sich Preis, er war zu misstrauisch. Pa yan Galadh gelang es heraus zu finden, dass er wohl als Scheingeschäft Puppen schnitze und diese verkaufen würde. Er erzählte er sei auf dem Weg nach Neverwinter gewesen als diese Banditen ihn angriffen. Er sagte auch, sie seien hinter ihm her gewesen, doch warum konnten die Helden nicht erfahren. Um die Stimmung aufzulockern sang der Barde eine Legende über die Götter, genauer gesagt über den Wettstreit von Bhaal, Thyranos und Mirgul, die allesamt den Platz von Jergal einnehmen wollten. Der Abend verging schnell und Marbas verabschiedete sich und begab sich in seine Kutsche. Pa yan Galadh musterte noch einmal die vermeintlichen Banditen und bemerkte das diese wohl nicht von hier zu stammen schienen. Caeldrim erklärte ihm dann, dass diese Menschen wohl aus Chult stammen würden, einer Insel weiter weg von der Schwertküste. Die Menschen hatten dunkle Haut mit weißen Verzierungen, der Anführer von ihnen trug eine Kette aus Elfenohren.

Auftritt des Bleiernen Schlüssels

18. Ches 1491 TZ (Die Klaue der Sonnenuntergänge)

Die Nacht verlief ruhig und am nächsten Morgen verabschiedeten sie sich von Marbas, der an der Straße warten wollte, bis er jemandem ein Pferd abkaufen könnte. Die vier machten sich wieder auf den Weg nach Donnerbaum. am Abend erreichten sie ein kleines Waldstück, in dem sie eine kleine Lichtung fanden, auf der eine Statue stand. Flint fand sehr schnell heraus das es sich hierbei um Cyric, dem Gott der Intrigen handeln würde. Als die vier die Statue so betrachteten, ging diese Plötzlich in Flammen auf und eine bucklige Statue mit ledriger Haut stand vor ihnen. Pa yan Galadh hatte diese Frau schon einmal gesehen und wendete schnell ein, dass dies wohl Wynareth sein soll. Es dauerte nicht lange und 6 Gestalten erhoben sich aus den Schatten der Bäume. Die 6 Gestalten waren in Umhänge gehüllt und kamen Schrittweise auf die Gruppe zu. Einer der Gestalten erhob das Wort und mahnte die Gruppe an, sie hätten den „Bleiernen Schlüssel“ enttäuscht, dem diese Gestalten wohl angehören würden. Offensichtlich sei der Anführer dieser Gruppierung „Der Maskierte“, welche wohl mit jeder Seele die in das Rad geht, stärker wird. Lange dauerte der Kampf nicht, offensichtlich waren die Kultisten nicht bewandert mit Waffen umzugehen. Einen ließ die Gruppe am Leben, denjenigen, der zuvor das Wort ergriffen hatte. Sie versuchten Informationen aus ihm heraus zu bekommen, doch er war fanatisch davon überzeugt, dass er dem Bleiernen Schlüssel als weitere Seele viel mehr dienen würde statt als Geisel der Helden, er wollte sterben. Pa yan Galadh hielt die Provokationen des Gefangen nicht mehr aus und stich ihm mit seinem Messer direkt durch den Schädel.

Nachdenklich und ein wenig schockiert begaben sich die vier wieder auf ihren Weg durch den Wald hindurch, sie würden rasten, sobald sie den Wald verlassen hatten, der Sturm der sie ihren Weg lang begleitete nahm weiter zu.

19. Ches 1491 TZ (Die Klaue der Sonnenuntergänge)

Nach ihrer Rast begaben sie sich direkt zu Donnerbaum, das Wetter hatte aufgeklart und die Sonne ging nun hinter den nebligen Ruinen von Donnerbaum auf.