Dungeons and Dragons & Das Schwarze Auge in Ulm
 
[18.08.20] Session 25 – Ein Wyvern aus dem Nichts

[18.08.20] Session 25 – Ein Wyvern aus dem Nichts

°8.  Tarsahk 1491°

Als Helden zurück in Leilon

Am nächsten Morgen öffnete Sora das Logbuch des Kapitäns. Sie laß darin, dass die Crew in Leilon ein seltsames Schiffswrack mit allerlei verschiedenen Sachen fanden. Anscheinend nahmen sie sich aus dem Schiff alle Materialien, die sie brauchten, um ihr eigenes Schiff zu reparieren. Auch sie wurden wohl von den Gargylen angegriffen, einige der Crew-Mitglieder sind auch in den Turm gegangen, in dem sie eine Kreatur mit vielen Augen fanden, welche sich ihnen als Fürst von Leilon vorstellte. Ab da an begann das Buch auch Lückenhaft zu werden. Viele Seiten fehlten oder waren unleserlich. Sora hatte schon einmal von einer Kreatur mit vielen Augen gehört. Es musste sich hier um einen Betrachter handeln, diese Geschöpfe sind nach den Drachen die intelligentesten Wesen.

Die Gruppe legte den Elfen auf den Karren, deckte ihn mit einem Tuch ab und begab sich zurück in Durgins Festung. Schon von weitem erkannte die Wache auf der Festung die Abenteurer und ließ das Tor öffnen. Kaum in der Festung angekommen, wurden sie direkt von Ralof begrüßt, welchen sie los schickten um Gyrand zu holen, sie wollten ihm zeigen was mit dem Elfen passiert ist. Es dauerte auch nicht lange und er kam mit dem Magier zurück. Gyrand war betrübt was dem Elfen zugestoßen war und lauschte den worten der Helden. Sie erzählten vom Hexenzirkel, von Dämonen und dem Betrachter, der sich wohl im Turm verschanzte und mit Gargylen die Gegend auskundschaftete. Die Gruppe übergab ihm noch das Logbuch der Seehai, aber das was er dort laß und die Erzählungen der Helden schienen ihm nicht zu gefallen. Er belohnte die Gruppe mit einer Zauberschriftrolle und begab sich dann zurück in die Taverne. Aus welcher auch sofort Durgin gestürmt kam. Der Zwerg war schon ganz neugierig was ihnen zugestoßen war. Doch er wurde von den Helden ein wenig zurückgehalten, als erstes wollten sie den Elfen begraben. Durgin erklärte, dass er hinter der Festung durch die Bauarbeiten einige Stellen lockerer Erde hatte.

Nachdem sie den Elfen begraben hatten, begaben sie sich in die Taverne und wurden dort fröhlich empfangen. Durgin wollte natürlich alles wissen, was sie in Leilon gesehen hatten. Sie erklärten ihm alles und auch er Verstand den Ernst der Lage. Durgin händigte ihnen ihre Belohnung aus und gab noch eine Runde Humpen aus. Die Gruppe bestellte sich für den nächsten Tag noch einige Fässer Proviant für die weiter Reise. Als der Abend voran Schritt, schlich Jobo sich zu einer Runde von Arbeitern, die eben ein Würfelspiel spielten. Er spielte einige Runden mit und bemerkte, dass er immer zu verlieren schien. und so begangen die Ereignisse sich zu überschlagen. Er fälschte einmal einen Wurf mit gezinkten Würfeln, steckte diese dann einem anderen Spieler unter, beschuldigte diesen dann und zog ihm den Gürtel hinunter. Während alle anderen nun voll und ganz der Überzeugung waren, der Spieler würde Schummeln, durchsuchten sie ihn am ganzen Körper nach weiteren Würfeln, bis Durgin die Szenerie beendete. Jobo stahl dem Mann noch seinen gesamten Sold und begab sich zurück zu seinen Gefährten, die ihn nur kopfschüttelnd ansahen.

Ihre Rüstungen übergaben sie an Harn, der sich darum bemühte alle Dellen auszubeulen und die Rüstungen reparierte.

°9.  Tarsahk 1491°

Aufbruch nach Waterdeep

Nach einer sehr ruhigen und gemütlichen Nacht wurde ihnen bereits die Kutsche und der Proviant bereitgestellt. Einige versammelten sich um die Helden zu verabschieden. Durgin gab ihnen noch mit auf dem Weg, dass sie sich vom Totensumpf und dem Turm des Erzmagiers fernhalten sollten. Sie verabschiedeten sich und begaben sich mit ihrem Gespann aus zwei Pferden und einer Kutsche auf den Weg nach Waterdeep. Flint leitete das Unterfangen und sah immer wieder auf die Karte, die sie in Phandalin bekommen hatten.

°11.  Tarsahk 1491°

Nach zwei Tagen kam die Gruppe am Turm des Erzmagiers an. Die Türme warfen einen seltsamen Schatten auf die Straße. Flint merkte an, dass dies wahrscheinlich ein Versteck für Banditen sein könnte. Er erklärte, dass vor langer Zeit einmal Paladine seines Gottes hier einen Stützpunkt gegen die Kreaturen aus dem Sumpf errichteten, als sie von zwei uralten schwarzen Drachen angegriffen wurden. Die Drachen zerstörten die Türme und flogen wieder zurück über den Totensumpf. Sora erklärte, dass die schwarzen Drachen mit Abstand die verdorbensten sind. Sie haben keine Skrupel irgendjemanden umzubringen. Sie konnte sich sehr gut vorstellen, dass es ihnen gefiel von anderen Wesen angebetet zu werden, wie es hier im Totensumpf durch Kultisten und Echsenmenschen üblich war. Doch noch im selben Moment stürzte eine geflügelte Kreatur vom Himmel hinunter. Flint spornte die Pferde an, doch sie konnten der Kreatur nicht entkommen und sie riss sich ein Pferd aus dem Gespann. Der Wagen kippte kurz nach hinten und Jobo, der auf dem Dach der Kutsche saß wurde nach hinten von der Kutsche geschleudert. Zum Glück ritt Sora hinter der Kutsche her und konnte Jobo noch im Fall fangen. Sie hielten an und sahen dem Geschöpf hinterher. Für Sora war es schnell klar, um welches Geschöpf es sich hier handelte. Die Kreatur ist ein Verwandter, aber dennoch eine einfachere Variante eines Drachen. Es handelte sich hier um einen weiblichen Wyvern, der anscheinend an der Spitze des Turmes sein Nest hatte. Es entbrannte ein hitziges Gespräch darüber, ob sie den Wyvern nun erledigen sollten oder eben nicht. Doch Sora wurde überstimmt und so machten sie einen Plan wie sie sich dem drachenähnlichen Wesen stellen konnten. Zwischen den Türmen befand sich eine Fläche auf dem genügend Platz für einen Angriff war. Flint und Jobo kletterten auf einen Baum, geplant hatten sie, dass Sora den Wyvern anlocken würde und die anderen beiden von oben auf ihn springen wollten. Überhaupt nicht überzeugt von diesem Plan, schüttete Sora ein Fass mit Fisch aus, der Geruch würde den Wyvern zu ihr locken. Sie wirkte einen Schutzzauber auf sich selbst und wartete dann den Angriff ab.

Es dauerte eine Weile bis der Wyvern ihre Witterung auf nahm und den Turm hinunterstürzte. Er landete direkt vor Sora, die ihm schnell einen Hieb verpasste, bevor er sich wieder erheben konnte. Auch die anderen beiden reagierten. Jobo sprang von seinem Baum und landete zwar auf dem Wyvern, doch schüttelte dieser den Halbling mit Leichtigkeit ab. Der Wyvern erhob sich wieder während Flint magische Geschosse in seine Richtung lenkte und ihm ordentliche Wunden verursachte. Jobo versteckte sich derweil hinter einem Schutthaufen, während der Wyvern erneut auf Sora zu stürzte. Sie allerdings wich geschickt nach hinten aus und blockte seinen zweiten Angriff mit ihrem Schild. Flint sammelte erneut seine Kraft und griff den Wyvern mit seiner Magie an, Jobo nutzte seine Armbrust während er sich versuchte von seinem Sturz zu erholen. Nachdem sie auch dem dritten Angriff auswich und der Wyvern bereits dabei war, erneut davon zu fliegen, versetzte Sora ihm den letzten Schlag. Sie Schnitt durch seine Flügel und seinen Bauch.

Der Wyvern ging zu Boden, während die Sonne ebenfalls den Horizont erreichte.


Haltbarkeit der Verzauberung auf den Gegenstände nach dem Spielabend:

Daesatra

  1. Dolch 3 Tage
  2. Rüstung 1 Tage

Flint

  1. Kettenpanzer 0 Tage verfallen

Jobo

  1. Dolch (1)6 Tage
  2. Dolch (2) 2 Tage
  3. Dolch (3) 0 Tage verfallen
  4. Rüstung 0 Tage verfallen
  5. Armbrust 0 Tage verfallen

Sora

  1. Rüstung 2 Tage

Althaea

  1. Armbrust 0 Tage verfallen
  2. Lederrüstung 0 Tage verfallen

Die von Daesatra in der Zauberschmiede verzauberten Gegenstände erhalten +1 und die Eigenschaft “Magische Waffe/ Rüstung” bis zum Ende der o.g. Haltbarkeit.

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