Dungeons and Dragons & Das Schwarze Auge in Ulm
 
[29.01.20] Session 9 – Das Ende des Ewigen Eises und ein neuer Freund

[29.01.20] Session 9 – Das Ende des Ewigen Eises und ein neuer Freund

Ein grünes Feuer am Firmament

12. Ches 1491 TZ (Die Klaue der Sonnenuntergänge)

Nach der Begegnung mit dem Nekromanten am Eulenbrunnen, machten sich die drei Gefährten wieder auf den Weg zu Wyvernkuppe. Es ging ihnen einfach nicht aus dem Kopf, etwas so böses in einer Höhle zu belassen, zu der jeder Zugang hatte. Als sie sich gerade auf den Weg begeben wollten, roch Pa yan Galadh plötzlich, dass sich ein Feuer in der Nähe befinden musste. Die Drei sahen in Richtung des Neverwinterwaldes und entdeckten das große grüne Feuer, das sich über den Wald erstreckte. Vorerst wollten sie dem ganzen noch nicht nach gehen und entschieden sich für den merkwürdigen Kristall in der Höhle der Orks.

Die Begegnung mit einem Frostriesen

Und so trabten die Helden wieder zur Wyvernkuppe. Der Sturm, der hier wütete, wurde immer dichter, hätten sie nicht vorher den Weg gefunden wären sie nun in einer Schneehölle gefangen. Glücklicherweise kamen alle drei unbeschadet in der Höhle an und beschlossen noch einmal länger zu Rasten. Als sie sich vorbereitet hatten, betraten sie das Portal, welches sich wie zuvor bei Berührung bildete. Beim Betreten des Portals wurden sie mit eisiger Kälte empfangen. Als sich ihre Augen an das blaue Licht gewöhnten, erblickten sie einen komplett in Eis gehüllten Raum. Einige Fackeln an den Wänden beleuchteten den Raum in einem grellen Blau, welches an den eisigen Wänden glitzerte. An der anderen Seite des Raumes erkannten sie schemenhaft einen eisernen Thron, der wie alles in diesem Saal in Eis gehüllt war. Darauf saß ein Frostriese, der mit einer Doppelaxt fest im Griff mit den Abenteurern sprach. Er erklärte ihnen, dass er hier schon sehr lange auf würdige Gegner warten würde. Auf Nachfrage von Flint erklärte er weiter, dass er seine Mitstreiter bereits schon lange überlebt hatte, und er nun endlich einen ehrenhaften Tod im Kampf sterben wollte. Pa yan Galadh wendete ein, dass Frostriesen sehr erfahrene Kämpfer seien. Der Frostriese erhob sich und erwiderte, er sei der Anführer seiner Gruppe gewesen. Er stellte sich als Surtur vor und bat die drei gegen ihn zu kämpfen.

Sie fackelten nicht lange und begangen den Kampf. Schnell entwickelten Flint und Sora eine kleine Strategie und schnitten dem Riesen immer in die gleiche Stelle, um ihm mehr zu schaden. Pa yan Galadh hatte zu beginn einen Feuerpfeil vorbereitet und schoss mit diesem den Riesen in den Nacken. Doch die Pfeile blieben meistens stecken. Der Frostriese war zäher als die drei gedacht hatten. Sora wirkte im Eifer des Gefechts schnell einen Zauber auf sich selbst, so konnte der Riese sie nicht mehr angreifen und griff stattdessen Flint an. Dieser wusste sich zu wehren und wich seinen behäbigen Axtschlägen geschickt aus. Er rollte sich unter dessen Beinen hindurch und traf mit seiner Zwergen-Axt wieder in die bereits verwundetet Stelle in der Kniekehle des Riesen. In dieser Zeit wurde Pa yan Galadh von einem Zauber des Frostriesen eingefroren und konnte kurzzeitig den Riesen nicht mehr angreifen. Doch der Elf befreite sich schnell aus seiner Misere und griff weiter mit seinen starken Pfeilschüssen an. Letzen Endes ging der Frostriese doch in die Knie und Sora beendete das Leben des Riesen mit einem im Sprung ausgeführten Schwerthieb. Surtur ging zu Boden, das Eis begann sich um seinen Körper zu schlingen und kurz bevor er komplett eingefroren war hörten die drei noch ein knappes leises „Danke“.

Hinter dem Thron befand sich eine Truhe mit Gold, 23 Eispfeilen, einer vereisten Klinge des Lebensentzugs und eine Schriftrolle des Schneesturms.

Nach kurzer Zeit bemerkten die drei, dass einige Eisbrocken von der Decke abbröckelten und sie begaben sich schnell zum Portal zurück. Als sie aus der Höhle herauskamen bemerkten sie, dass der Schneesturm sich gelegt hatte. Die Sonne schien nun auf die vereisten Gipfel und ein wenig Frieden war eingekehrt.

Zurück in Phandalin und neue Gefährten

14. Ches 1491 TZ (Die Klaue der Sonnenuntergänge)

Auf dem Weg zurück nach Phandalin begegneten die drei Gefährten einem Halbelfen, der wohl auf Reisen in der Schwertküste zu sein schien. Er stellte sich als Caeldrim, einen Barden von den Mondscheininseln, vor. Er erklärte den dreien er sei auf dem Weg nach Phandalin, und so beschlossen sie zusammen dorthin zu reisen. Auf dem Weg dorthin erzählten die drei Abenteurer ihrem neuen Freund was sie bereits erlebt hatten.

15. Ches 1491 TZ (Die Klaue der Sonnenuntergänge)

In Phandalin angekommen, bemerkte der Halbelf, dass die drei in der beschaulichen Stadt kleine Berühmtheiten zu sein scheinen. Als sie die Taverne betraten war mehr los als sie gewohnt waren. An einem großen Tisch saßen 13 Zwerge die sich vollaßen. Flint, sich freuend endlich mal wieder Gleichgesinnte zu sehen, begab sich direkt zu der Gruppe und unterhielt sich ausgelassen mit ihnen. Dabei erfuhr er, dass die Zwerge auf dem Weg zur Zitadelle Adbar seien. Sie hatten gehört das diese wohl immer weiter aufzublühen scheint und sie wollten die Schmiedehalle und das große Wasserrad zwergischer Handwerkskunst dort mit eigenen Augen sehen. Weiterhin erzählte einer der Zwerge, er habe einen Drachen gesehen und meint, die Zwerge, die in Gauntlgrym lebten, hätten momentan mit ihm zu kämpfen. Der Drache soll sich wohl ungefähr dort befinden, wo die drei zuvor schon das grüne Feuer gesehen hatten. Allerdings, so die Zwerge, hätte die Stadt alle ihre Tore verschlossen und niemand käme hinein.

Nach einer Weile begab sich Pa yan Galadh auf seinen Baum und Sora ging in das gemütliche Bett der Taverne. Flint hingegen zog es vor noch einige Zeit mit den Zwergen zu verweilen und leerte in dieser Nacht noch ein paar Humpen.

16. Ches 1491 TZ (Die Klaue der Sonnenuntergänge)

Am nächsten Morgen betrat Sora die Schenke und fand ein regelrechtes Schlachtfeld vor. Überall klebte Bier und einige Zwerge hatten es sich auf den Bänken der Taverne bequem gemacht, um ihren Rausch auszuschlafen. Die Schankmaid war dabei alles aufzuräumen und fluchte leise vor sich hin. Seufzend begann Sora der Dame zu helfen und schnell war alles wieder aufgeräumt. Danach begab sie sich hinaus. Die Sonne schien und Pa yan Galadh wartete bereits auf seine Gefährten. Er und Sora begannen damit, die von ihnen angenommen Aufträge zu beenden und allen bescheid zu sagen. Beim Stadtvorsteher fanden sie heraus, dass Sildar bereits nach Waterdeep abgereist sei.

Garaele bot den dreien an sich den Harfnern anzuschließen und Pa yan Galadh und Flint nahmen das Angebot an. Sie wurden zu einem „Wächter“, dem niederen Stand in der Organisation.

Bei Darren bekamen sie das Angebot sich dem Orden des Panzerhandschuhs anzuschließen. Dies haben alle abgelehnt.