Session 14 – Poisoned Poseidon

Zarissa liegt noch am Boden, als bereits die ersten Kultisten auf sie zurennen, doch Cazimir startet dafür umso sicherer in den Kampf, als er eine Sphäre aus Tentakeln und wabernder Dunkelheit entstehen lässt und sich zusammen mit Rhialla um den Anführer kümmert.

Zeitgleich versucht Sir Toby einen anderen Weg zu nehmen und schleicht sich von hinten auf das Schiff. Durch den Alarm der Wachen, geht dieser Plan leider nicht allzu gut auf und Sir Toby muss sich kurz darauf mit mehreren Feinden gleichzeitig herumschlagen.

Zarissa bekam in diesem Kampf zwar keinen Head Start, aber schnetzelt sich schon kurz darauf im Schnelldurchgang alleine durch einen Kultisten nach dem anderen.

In dem hitzigen Kampf sind die vier Begleiter bald sehr am Schwitzen. Sir Toby versucht bald aus Verzweiflung ein besonders waghalsiges Maneuver, zeigt dadurch aber dem Gegner eine Schwachstelle auf und verliert das Bewusstsein. Zum Glück war Zarissa sogleich zur Stelle, um ihn wieder wachzurütteln.

Parallel dazu kümmert sich Rhialla auf Cazimirs Wunsch darum, dass der Anführer der Feinde nicht unter ihren Händen wegstirbt und noch für weitere Befragungen zur Verfügung stehen kann.

Nach dem Kampf überprüft Zarissa die Leiche im Karren und man sieht ihr die Erleichterung an, dass es niemand aus ihrer Familie ist. Diesmal.

Sir Toby ist nach dem Kampf dafür etwas weniger versöhnlich unterwegs und sorgt dafür, dass der Kurier nie wieder eine Nachricht überbringen kann.

Da die Gruppe die Leichen nicht so offen herumliegen lassen möchten, entschließen sie sich die Körper der Kultisten in den Fluss zu werfen und anschließend den Anführer zu befragen. Dabei finden sie heraus, dass die Befehle zum Morden aus Baldurs Gate kommen, von Remigo, der sich zurzeit im Poison Poseidon aufhält. Dieser Remigo besitzt eine Todesliste.

Die Vier beschließen direkt das Schiff zu durchsuchen. Es soll keine weitere Zeit vergeudet werden.

Die oberen beiden Kabinen sind leer. Ein Stockwerk darunter riecht es bestialisch nach Fleisch und Blut und von der Decke hängen abgeschlachtete Tiere, die teilweise gehäutet wurden.

Die Gruppe teilt sich etwas auf dem Stockwerk auf und während Sir Toby einen Altar von Bal, Mirkul und Bane schändet, findet Zarissa eine Waffenkammer, in der ihr ein silberner Ritualdolch in die Hände fällt.

In dieser Ebene befindet sich auch eine Schlafkammer, in der vier Arbeiter in Stockbetten nächtigen, aber die Gruppe ist leise genug niemanden zu wecken. Um nicht noch mehr Leben nehmen zu müssen und trotzdem keine Feinde bewusst im Rücken zu haben, versucht Sir Toby die Tür mit Dolchen zu verbarrikadieren. Doch genau diese Aktion geht weniger leise von statten und es scheint jemand davon aufgewacht zu sein. Die Tür bleibt aber geschlossen.

Das unterste Deck ist ein riesiger Arbeitsbereich. Hier stinkt es so streng nach dem Urin, in dem die Häute eingeweicht werden, dass von dem Blut und Fleisch in dem vorigen Stockwerk nichts mehr zu erahnen ist. Auf dieser Ebene hält sich um diese Zeit niemand mehr auf, aber es gibt noch einen in die Erde gegrabenen Keller, dessen Eingang normalerweise mit einer Kiste verdeckt zu sein scheint. Von unten sind Stimmen zu hören und ein leichter Lichtschimmer tritt durch die Ritzen und lässt die verlassene Arbeitshalle umso unheimlicher wirken.

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