Allen war bewusst, dass der Kampf gegen die Moonstalkers – und damit die Befreiung von Ylvas Bruder aus der Gefangenschaft – ohne die Unterstützung eines der großen Häuser von Shadycreek Run ein aussichtsloses Unterfangen wäre. Alice wandte sich ernst an die Gruppe: Sie sollten sich gut überlegen, ob sie es wirklich wagen wollten, sich einer so mächtigen Familie wie den Mardoons entgegenzustellen – ganz auf sich allein gestellt, ohne jeglichen Rückhalt. Während Ylva darüber grübelte, wie weit sie bereit war, einem anderen Haus von Shadycreek Run zu vertrauen, wandte Mouq seine geschickten Worte an einen Alchemiehändler auf dem Clover Plaza der Stadt. Bei diesem kauften sie vergünstigte Zutaten für Heiltränke, die Alice herstellen konnte. Schließlich kam Ylva zu dem Schluss, dass sie nicht das Leben ihrer Mitstreiter auf dem Gewissen haben wollte durch ein zu gefährliches Unterfangen, und willigte ein, Darko Trebain aufzusuchen. Darko, der ihnen am Tag zuvor eine Audienz angeboten hatte, würde ihnen sicher seine Gunst erweisen – denn die Moonstalkers auszulöschen bedeutete einen Schlag gegen die Mardoons. Um nicht als die bekannte Firbolg-Frau aufzufallen, verwandelte sie sich in ein Menschenmädchen.
Während Alice in der Trench Taverne blieb, um Zauber zu lernen und Heiltränke für die kommende Reise zu brauen, machten sich Mouq, Chook und Ylva auf den Weg zum Trebain-Anwesen. Nachdem Chook den Namen ihrer Gruppe bei der großen Pforte nannte, wurden sie ohne weiteres auf das Grundstück zugelassen und von einem mageren Elfen-Butler empfangen, der sie in das Büro des Familienoberhauptes führte.
Vorbei an verwinkelten Fluren mit ausgestellten seltenen Tierarten und magischen Artefakten aus dem Savalirwood gelangten sie zu der großen Holztür, hinter der sich Darko befand. Mouq übernahm das Wort und tat ehrlich kund, was ihr Anliegen war: Hilfe und Beistand bei dem Vorhaben, die Moonstalkers auszulöschen – im Gegenzug für einen Gefallen, den die Hupperdudes Darko erweisen würden. Darko spitzte die Ohren und wurde hellhörig bei ihrem Unterfangen. Verschmitzt fragte er, was sie ihm als Gegenleistung erbringen würden.
Ylva schnellte auf und erklärte, sie wären bereit, die Ruinen von Molaesmyr für ihn aufzusuchen – im Wissen, dass er Interesse an diesem verfluchten Ort hatte. Darko willigte ein und teilte mit ihnen, dass in Molaesmyr der Fluch vermutlich von den Elfen ausgelöst wurde. Er wollte wissen, welcher Zauber das bewirkt haben könnte. Außerdem weihte er sie ein, dass der Turm in Molaesmyr mit dem tiefen Gewölbe die Quelle der Korruption sein könnte: Caes Mosor. Froh, neue Handlanger für diese Arbeit gefunden zu haben, warnte er sie jedoch eindringlich. Der verfluchte Wald wehre sich gegen Besucher – Schritte würden schwer, der Atem flach, als werde einem die Lebensenergie entzogen. Als Zeichen seines Vertrauens willigte er ein, ihnen ein magisches Artefakt für ihre Reise zu leihen, und händigte ihnen eine Pearl of Power aus. Die Aufgabe, die er ihnen dann mit Nachdruck ans Herz legte: die Ausrottung aller Moonstalker, aber ihr Versteck intakt zu halten.
Auf dem Weg zurück zum Trench sahen Mouq, Chook und Ylva, wie Alice hinter der Taverne stand, die Hände verrußt, als hätte sie sich an einem Feuerzauber versucht. Die Hupperdudes wieder vereint, machten sie sich auf zu dem Versteck der Moonstalker im Savalirwood. Sobald sie den Wald betraten, fiel ihnen ein violetter Nebel auf, der in der Luft hing und aus den Bäumen sickerte wie Blut. Die Hupperdudes litten schwer unter dem Einfluss des verfluchten Waldes. Erschöpfung überkam sie, sie kamen vom Weg ab und wussten in ihrer Panik nicht mehr weiter. Genau in diesem Moment wurden sie von zwei Displacer Beasts angegriffen, die ihre Verwirrung ausnutzen wollten, um ihre Beute leichter zu erlegen. Ein Kampf entbrannte – Alice wirkte Magic Missile Zauber, Chook schwang sein Schwert, und Mouq wurde unter einem der Displacer Beasts eingeklemmt, schaffte es jedoch seinen Schlaf-Zauberspruch auf die Biester zu wirken. Ylva zückte zum ersten Mal Ruin’s Wake und spießte damit die Feinde auf. Mouq kam schwer verletzt davon, doch die Displacer Beasts gingen zu Boden.
Nach einer kurzen Verschnaufpause stiefelte die Gruppe weiter durch den vernebelten Wald. Ylva hatte unterdessen eine Vision: Sie war eine Dunkelelfe, die in Adamant gekettet zu ihrer Bestrafung abgeführt wurde – obwohl sie in ihren Augen nichts falsch gemacht hatte. Sie wurde beschuldigt, den Glauben an die Spinnenkönigin Lolth untergraben zu haben. Offensichtlich hatte die wilde Magie des Waldes Einfluss auf Ylvas Gedanken genommen.
Losgerissen aus ihrer Vision erblickten Ylva und der Rest der Gruppe ein unscheinbares Bild: Vor ihnen erstreckte sich eine Lichtung, auf der das Wurzelgeflecht aufgebrochen war und Mondlicht auf den Boden schien. Inmitten dieses Bildes ragte eine große Jagdhütte empor, mit intaktem Wachturm und umringt von einem Holzzaun. Es schien ein magischer Hain eines Druidenzaubers zu sein, der dem Fluch des Waldes standhielt – Das Versteck der Moonstalkers.

