Dungeons and Dragons & Das Schwarze Auge in Ulm
 
[02.02.21] Session 17 – Der Eiswasserpass Teil 2: Der Mykonidenzirkel

[02.02.21] Session 17 – Der Eiswasserpass Teil 2: Der Mykonidenzirkel

°11. Mirtul°

Nach einer langen Rast, rüstete sich Norixius mit der im Bergbaulager gefundenen Mitrilrüstung aus. Uthal bekam ein magisches Uhrwerkamulett, was seine Angriffe präziser machte.

Als sie bereit waren, den Weg weiter hinauf zu steigen, kamen sie nach kurzer Zeit in eine von Pilzen überwucherte Höhle. Rikuhu warnte die anderen davor, dass es sich um giftige Varianten handelte und führte sie sicher durch das hohe Gewächs. Der weitere Weg war von eingestürztem Geröll versperrt, aber zum Glück führte ein seitlicher Höhleneingang weiter. Der Pilzbewuchs wurde immer stärker und die Luft stickiger. Aus dem nassen Erdboden erhoben sich plötzlich untote Fischwesen, die die Gruppe attackierten. Diese humanoiden Kreaturen sonderten einen fauligen Gestank ab und ihre Haut war aufgeplatzt und von Flechten und Pilzen bedeckt. Nachdem die Gruppe die Fischwesen besiegt hatte, fanden sie heraus, dass die Kreaturen an einer Krankheit litten, die ihre Haut aufzufressen schien. Bei einer kurzen Rast versorgten sie ihre Wunden und zogen dann weiter.

Der Gestank der Pilze verwandelte sich in einen angenehmen Geruch, der an einen belebten Wald erinnerte. In einer massiven Kaverne trafen sie auf große Pilzwesen, die einer Kolonie zusammen unter dem Berg lebten. Ihr Baum des Lebens kultivierte alle grünen Pflanzen und wuchs über dem Gebirgsbach. Die Mykoniden, wie sie herausfanden, waren zuerst sehr fremdenscheu, begrüßten die Gruppe dann allerdings gastfreundlich in ihrem grünen Hain. Feine Sporen setzten sich auf ihren Schultern ab, über die die Mykoniden telepathisch kommunizierten. Der „Familienvater“ übernahm die Audienz und erzählte von seinem Stamm, der noch nicht allzu lange hier sein neues Zuhause gefunden hatte. Allerdings trafen die Helden die Mykoniden zu einer Zeit des Krieges. Kleine, aggressive Fischwesen griffen den Stamm regelmäßig an und entführten auch einige jüngere Sprösslinge. Anscheinend hatten die Fischwesen einen eigenen Höhlenkomplex in Beschlag genommen, von dem aus sie den Stamm der Mykoniden attackierten. Die Gruppe berichtete von den erkrankten Fischwesen, über die sie gestolpert waren. Diese waren eine Verteidigungsmaßnahme des Mykoniden-Stammes gewesen, welche von ihren Sporen wiederbelebt und bekehrt wurden. Leider hatte ihnen diese Maßnahmen bisher keinen großen Erfolg gebracht und der Stamm litt immer noch unter dem Krieg.

Der Familienvater erklärte, dass der Weg weiter den Pass hinauf ein gefährlicher sei, voll von giftigen Pflanzen und Sporen. Sie allerdings kannten einen sicheren Weg hindurch. Daraus enstand ein Abkommen zwischen der Gruppe und dem Stamm: Sie würden sich um die Angriffe der Fischwesen kümmern und ein Kundschafter der Mykoniden würde als Dank, die Gruppe den sicheren Weg den Pass hinauf führen.