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Caeldrim “7-Saiten”

Caeldrim “7-Saiten”

Caeldrim ist aus Leidenschaft Minnesänger, Geschichtenerzähler und Barde. Seine fremdländische, bunte Kleidung und seine aufgeplusterte Mütze über den lockigen Haaren, lassen eine exotische Herkunft vermuten. Tatsächlich stammt Caeldrim nicht von der Schwertküste, vielmehr stammt der halbblütige Meereself von den Mondscheininseln gen Westen über dem Schwertmeer. Genauer gesagt von der Insel Schneefall.

Sein Handwerk erlernte der Halbelf allerdings in der Bardenschule Neu Olamn in Waterdeep. Ohne seine Laute begibt sich Caeldrim nirgendwo hin, durch die er er auch seinen Spitznamen bekommen hat. Außerdem darf seine gute Laune und seine Weltoffenheit nicht fehlen. Immerzu neigt er dazu, die Stimmung mit einem Liedchen oder einem wohlwollenden Pfeifen aufzulockern. Am Abend hingegen genießt er es, seine ausladenden Balladen am flackernden Lagerfeuer vorzutragen. Seine reine Neugier treibt ihn bisweilen durch den ganzen Norden, wobei er schon einiges erlebt hat, wovon er begeistert berichten kann. Für nahezu fast alles hat er irgendwelche Sagen im Hinterkopf, oder weiß die aktuelle Situation mit blumigen Floskeln zu untermalen. Seine einzige große Angst, ist die Furcht vor gewaltigen Spinnen.

Caledrims Geschichte

Caeldrim offenbarte sich als Mitglied der Harfner und erklärte den Helden, dass er nach dem Buch “Sturmbrecher: Die Ode von Saat und Ernte” suche. Diese Abschrift hat für Caeldrim emotionalen Wert, da er mit Hilfe der magischen Worte in diesem Buch seine Heimat, die Insel Schnefall, vor dem politischen Ende bewahren will. Im Augenblick wird die Hauptstadt Caer Westphal von der Fürstin Erliza, genannt “die Blutige Erliza”, regiert. Als das Waisenhaus, in welchem der Barde aufwuchs, durch einen schweren Bürgerkrieg in der Stadt zerstört wurde, verließ Caeldrim seine Heimatinsel und machte sich mit leeren Taschen als blinder Passagier auf einem Handelsschiff nach Waterdeep auf. Dort lernte er sein Minnehandwerk an der Bardenschule Neu Olamn und erfuhr von dem magischen Buch. Es heißt, wer das Buch der Liederkunst in den Händen hält und es vorzutragen weiß, vermag die Geschicke der Mächte zu verändern. Caeldrim glaubt, wenn er das Buch findet und mit seiner Bardenmagie die Lektüre an den Höfen von Caer Westphal vortragen kann, könnte es viele Seelen erreichen und ihre tyrannische Denkweise umstimmen. Das Buch vermag es, Frieden in Gemeinschaften einkehren zu lassen und ist der Schlüssel zur friedlichen Diplomatie. Durch seine Sehnsucht nach seiner Heimat getrieben, versucht er dieses magische Artefakt zu finden, wobei er sich als Mitglied der Harfner Unterstützung bei der Organisation holt. Nachforschungen durch Caeldrim haben ergeben, dass das Buch vom Erdboden verschluckt wurde, es wurde seit Jahrhunderten nicht mehr gesehen. Bruchtsückhafte Hinweise deuten darauf hin, dass es unwissend durch viele Gildenhände an der Schwertküste getauscht wurde. […]