Session 26 – Eisige Winde

Auf ihrem eisigen Weg nach Uthodurn fanden die Hupperdudes in Boroftkrah einen Reisegefährten, der sich in den eisigen Plains bestens auskannte. Mordred, ein Zwergenhändler aus Uthodurn, kannte die Strecke zwischen seiner Heimat und der Orkstadt gut und bot den Hupperdudes an, ihnen den Weg zu weisen.

Während der Reise kamen sie miteinander ins Gespräch und erfuhren mehr über die Stadt und einige ihrer bekannten Bewohner. Dabei stellte sich heraus, dass Mordred ein alter Freund der Familie Smeltborn war – eines Zwergenklans, der für sein einzigartiges Schmiedehandwerk berühmt ist. Der alte Schmied Dulgrim Smeltborn war vor einiger Zeit gestorben, und seitdem hatte sein Sohn Umagorn die Schmiede übernommen.

Das berühmte göttliche Artefakt Star Razor war bei den Smeltborns aus Mithril und dem Atem eines Eisdrachen geschmiedet worden. Diese Verbindung nannten die Zwerge Iceflex. Nun musste Umagorn in die großen Fußstapfen seines Vaters treten. In seinem Eifer erzählte Mordred außerdem vom Vulkan Kravaraad, unter dem sich eine geheime Feuerschmiede mit einem Drachen und Feuerriesen befinden sollte.

Als Mordred den Drachen erwähnte, berichteten die Gnom-Brüder Chook und Mouq ihm, dass sie auf den Plains einen Eisdrachen gesehen hatten. Mordred reagierte bestürzt: Der Eisdrache Gelidon war seit Jahrzehnten nicht mehr gesichtet worden, und dass er nun wieder aufgetaucht war, konnte kein gutes Zeichen sein.

In diesem Moment verdunkelte sich plötzlich der Tannenwald, und ein jäher Sturm schien aufzuziehen. Mordred wurde blass und befürchtete das Schlimmste. Es war ein Biawak – die Geisterwinde, die alles Lebende verschlangen, was ihnen in den Weg kam. Doch die Hupperdudes gaben nicht so schnell auf. Mit aller Kraft kämpften sie gegen die vielen unglücklichen Geistern die dem Sturm einst zum Opfer fielen und denen sie im Biawak begegneten. Erschöpft, aber siegreich, gingen sie aus der Schlacht hervor, während der Biawak weiter über die Plains zog.

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