Session 9 & 10 – Die Schattenverfluchten Lande

7. Blattfall

Es ist geschafft, Waukeen‘s Rest wurde von der bunt zusammengewürfelten Gruppe aus Geflüchteten Soldat*innen der Flammenden Faust und Hellrider*innen verteidigt und die kleine Julia hat das Licht der Welt erblickt. Doch dieser Sieg wurde teuer erkauft. Viele der Verteidiger*innen ließen ihr Leben um die anderen zu schützen.

Die Übriggebliebenen geben den Gefallenen die letzte Ehre und Feiern im Anschluss ihr Überleben. Unsere Held*innen sitzen gemeinsam an einem Tisch und lernen sich bei einem Spiel besser kennen. Dabei geben Cazimir und Sir Tobi einiges von sich preis. Vor allem Cazimirs Offenbarungen lasten schwer auf Rhialla. Im Anschluss begeben sich alle auf ihre Zimmer, um sich von den Strapazen des Kampfes zu erholen und zu verarbeiten was heute geschah.

Durch den Trubel der letzten Tage vergaß Cazimir seinen Tribut zu entrichten und hatte einen sehr deutlichen Traum. Er streifte über die Dächer von Baldurs Gate und folgt silbernen Fäden, die in einem Schild geziert mit einer teuflischen Fratze führen, an dem sich die Fäden sammeln. Eine Stimme in seinem Kopf befiehlt ihm diesen zu suchen und zu ihr zu bringen.

8. Blattfall

Am nächsten Morgen stellt Rhialla Cazimir zur Rede. Cazimir hat Angst, doch Rhialla zeigt sich für seine Situation mehr als verständnisvoll. Gemeinsam mit Sir Tobi und Zarissa sprechen sie über Cazimirs Traum und dessen Bedeutung. Sie kommen auf die Ritter des Schilds und beschließen diese zu untersuchen, wenn sie in Baldurs Gate ankommen. Da die Vorräte langsam knapp werden, begibt sich die Gruppe erneut nach Moonhaven zum Goblinoidenlager. Dort finden sich neben den gesuchten Vorräten noch einige wertvolle Gegenstände. Wieder zurück in Waukeen‘s Rest werden die Wägen beladen und die Weiterreise vorbereitet.

Gut ausgeschlafen bricht der Konvoi am nächsten Tag gen Baldur‘s Gate auf. Doch auf dem Weg dahin müssen sie noch durch die Schattenverfluchten Lande. Kanzlerin Florrik berichtet von Jaheira und ihren Harfern, die ihr bereits bei der Durchquerung geholfen haben. Sie sollen sich wohl in einem Kloster des Lathander namens House of Morning befinden, die letzte Bastion der Hoffnung in den Schattenverfluchten landen. Unterwegs beginnt Ganon einen magischen Morgenstern zu untersuchen den Rhialla in den Händen einer Statue in Moonhaven fand.

Je näher sie dem Kloster kommen, desto verdorbener wird die Umgebung, durch die sie ziehen. Das Land ist wie vernarbt, es stinkt nach tot und die vorher noch hörbaren Tiergeräusche verschwinden immer mehr. Florrik weist an, alle Lichtquellen zu entzünden, die vorhanden sind. Gegen Abend kommen sie dann am Kloster an. Sir Tobi will vorgehen, um zu prüfen, ob das Kloster sicher ist, aber sobald er in die Schatten tritt, hat er das Gefühl, als würden diese ihn auffressen. Rhialla wirkt Light auf ihn und so kann er dann vor gehen.

Im Hof des Klosters findet er die von Florrik beschriebene magische Standarte, die das Kloster mit seinen Beherbergten schützen sollte, zerstört vor. Außerdem sieht es so aus, als hätte vor kurzer Zeit ein Kampf um das Kloster stattgefunden. Und die Harfner haben verloren. Überall liegen Leichen.

Aus dem Inneren des Klosters nimmt Sir Tobi ein Leuchten war und findet dort eine noch lebende Harfnerin, die verzweifelt versucht eine Kerze am Leben zu halten. Sie scheint zwar stark mitgenommen, aber noch bei Verstand zu sein und er bringt sie zur Karawane. Rhialla untersucht und verarztet sie. Sie stellt sich als Lassandra vor. Lassandra berichtet von Schatten die das Kloster Angriffen. Und davon, dass die Harfner dort waren, um nach der legendären Sonnenklinge zu suchen.

Gemeinsam betritt die Gruppe des Klostergebäude, findet im Erdgeschoss aber nichts Besonderes vor. Im Keller befindet sich eine Bibliothek mit einem Steinrelief, auf dem verschiedene Symbole zu sehen sind, die mit Lathander zu tun haben.

Rhialla spricht ein Morgengebet von Lathander und mit Hilfe von Symbolen, die die einzelnen Textpassagen repräsentieren eröffnet sich ihnen ein geheimer Durchgang hinter dem Relief. Eine Treppe führt hinab in eine Krypta in der neben einigen einbalsamierten Priestern ein rätselhafter Torbogen steht. Durch ihn scheint man in die Vergangenheit des Klosters sehen zu können. Einer der Priester, die man im Torbogen sieht scheint die Gruppe zu bemerken kommt auf sie zu, wird dabei von Motten zerfressen und tritt schließlich als Schatten aus dem Torbogen heraus, mit der Absicht die Lebenden im Raum dahin zu raffen.

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