Dungeons and Dragons & Das Schwarze Auge in Ulm
 
(03.05.19) 27.-28. Phex 1040BF – Donnerwacht II – Kapitel II: Das Ritual des Schamanen, Part II

(03.05.19) 27.-28. Phex 1040BF – Donnerwacht II – Kapitel II: Das Ritual des Schamanen, Part II

Tagebucheintrag 27.-28. Phex von Navarion Mondklinge

27. Phex 1040BF

Nachdem sich unsere Gruppe in einem Felsspalt vor einem Orklager –  in dem wir Ariana vermuteten – eingerichtet hatte, gelang es den meisten etwas Ruhe zu sammeln. Die langen und nur beschwerlich zu besteigenden Bergpässe die wir nun hinter uns gelassen hatten, fordeten ihren Tribut, sollten uns aber mit der nun erlangten Aussicht auf die große Steppe der Orks nicht weiter beschränken. Dafür lag nun ein weit aus größeres Problem vor uns: Während Silgurian die Zeit der Nachtwache zum Ausspähen des Lagers genutzt hatte, konnte er die Ausmaße der eigentlich nur hastig erstellten Befestigung der Orks ausmachen. Massive Pallisaden und Steinwälle, wie sie ganze Trolle aufhalten könnten, ließen allein das Hineinkommen unmöglich erscheinen. Hinzu kamen über zwei Dutzend Orks, die mit Sicherheit weniger an einem Gespräch interessiert waren als Ariana es unserer Hoffnung nach sein würde.

Während sich Vorschläge und Pläne überwarfen, setzte bereits die Dämmerung ein, die Zeit drängte zu schneller Entscheidung. Eine Feuer sollte für genügend Ablenkung sorgen, während Zahir und ich einen Weg um die Pallisaden ins Lager suchten. Durch größte Anstrengungen gelangten wir zu dem Zelt, worin Silgurian behauptete Ariana gesehen zu haben.

Die Aussage bestätigte sich, doch als nach einem gescheiterten Versuch, sie zum Mitkommen zu überreden, Ariana die Flucht durch einen Transversalis Zauberspruch gelang, entpuppte sich das Orklager als nun tödliche Falle. Der Schutz der Ablenkung war durch das nun gelöschte Orkzelt verloren gegangen und es schien höchste Zeit zu verschwinden.

Die Flucht gelang nur knapp, aber Ariana war nun auf der Flucht entweder zu Aschepelz oder nach Khezzara. Mit dem drohenden Schwarm an Orks im Hinterkopf, bahnten wir uns nun ein Weg aus den Ogerzähnen, hinein in die warmen Steppen.

Nicht lang sollte es dauern, bis wir auf eine Turmruine stießen, die einen Untergrund zu besitzen schein. Umherziehende Warg-Reiter und das nicht enden wollende Gefühl, von Ork-Jägern verfolgt zu werden, ließ uns die Entscheidung nicht schwer fallen, Unterschlupf in dem zu suchen, was auch immer unter dieser Ruine lag.

28. Phex 1040BF

Unter einer morschen Falltür versteckt lag ein alter Festmahlssaal, vermutlich über tausende von Jahren alt und von Hochelfen damals erschaffen. Zwar schmückten ihn ein Boden aus weißem Mamor und feine Gravierungen in den Wänden, doch genau so auch eine riesige Menge an Sand, Staub und Spinnenweben. Die Neugier trieb daher tiefer in den Untergrund, wo wir einen Kampf gegen die ursprünglichen Besitzer durch den Einsatz einer morschen Holzplanke beendeten.

Der Untergrund fand sein Ende in dem Quellwasser eines Bergbruchs, die laut der Gravierungen vorrangegangener Wände ein verfluchtes Schwert zu verbergen schien. Doch alle Versuche, dem auf den Grund zu gehen, scheiterten mit dem Risiko, einen Bergschrat, noch beschäftigt mit dem Kauen großer Felsbrocken, auf uns aufmerksam zu machen…